zu “Giftstoff-Lager auf Logport geplant”

zu “Giftstoff-Lager auf Logport geplant

Es handelt sich um Gefahrstoffe. Die Überschrift fand ich da ein wenig irreführend. Schließlich ist nicht jeder Gefahrstoff giftig.

Der Antrag muss nicht genehmigt werden damit es losgehen kann. Die Firma TALKE kann gemäß Antrag auch jetzt schon mit dem Bauen beginnen, da der vorzeitige Baubeginn drin steht.

Wären auch nur einzelne Nachtschichten vorgesehen, wäre aus meiner Sicht der Lärmschutz zu thematisieren. Wobei auch Samstag 6:30 aus meiner Sicht schon eine Härte darstellt.

Nach den mir vorliegenden Informationen ist das Lager selber unkritisch, solange die Rheinhausener Feuerwehr für den unwahrscheinlicheren Fall eines Großbrandes entsprechend gerüstet ist.

Was kritisch ist, sind die Transportrouten der Gefahrguttransporte. Nur auf einer Route führt der Transport nicht unmittelbar an Wohnbebauung vorbei. Bei 80 LKW pro Tag wären das im Jahr ca. 25000 Transporte. Wenn auch nur einer davon im Stadtbereich Rheinhausen verunfallt könnten die Auswirkungen je nach Stoff verheerend sein. Hier müsste entsprechend die Durchfahrt durch Rheinhausen für Gefahrgüter auf Ausnahmen eingeschränkt werden. Ausnahmen wäre nur Lieferfahrzeuge, welche Tankstellen und Ölheizungen versorgen, alle anderen Transporte sind nicht notwendig und würde nach einem schweren Unfall auch die Frage aufwerfen, ob die Stadt Duisburg alle notwendigen Vorkehrungen gegen einen Unfall getroffen hat. Ich denke in diesem Sinne werde ich als somit Betroffener auch einen entsprechenden Einspruch formulieren.

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Stadt will 1,5 Millionen für Kantpark verschwenden

Mit einer Neugestaltung des Kantparks lässt sich die dortige Problemlage mit Trinkern und anderen Süchtigen nicht lösen.

Dies wird aber in DS 14-0833 als Hauptgrund für die Umgestaltung angeführt. Daneben wird behauptet dieser wäre nicht mehr zeitgemäß. Ingesamt viel Blabla und wenig Inhalt, den sollen wohl jetzt die Bürger liefern.

Auf mich wirkt das Ganz, wie ein Schön-Wärs, aber wirklich notwendig ist dies nicht, wenn man den maroden Zustand fast aller Straßen in Duisburg betrachtet. Da wäre das Geld besser angelegt und der Bevölkerung mehr geholfen, als mit einem sich sicherlich noch in den Kosten steigernden Leuchtturmpark.

Mal ganz abgesehen davon, dass hier bestimmt schon wieder einige mit den Kettensägen bereit stehen, um Bäume zu fällen und gegen die eigene Strategie zur Anpassung an den Klimawandel zu verstoßen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Verwaltung der Stadt ohnehin schon chronisch überlastet scheint und nun noch mehr Zeit in ein überwiegend überflüssiges Projekt stecken muss, obwohl andere Dinge wesentlich wichtiger sind.

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zu “Studie lässt Lärmgegner aufhorchen”

zu “Studie lässt Lärmgegner aufhorchen

Hat etwa jemand ein anderes Ergebnis erwartet.
Und dann will der Flughafen Düsseldorf auch noch seinen Flugbetrieb ausweiten. Was einem die Erholung am Abend vermiest.

Zudem wird der Wohnwert gesenkt, wie eine Studie aus Frankfurt beweist sinkt durch jedes Dezibel Fluglärm, der Wert einer Immobilie. Auch die Häufigkeit ist von Relevanz.

Steigert der Flughafen seinen Lärmoutput hätte jeder eine Entschädigung verdient.

Dazu kommt noch, dass die “Flugrouten” nicht verbindlich festgelegt sind, sondern die DFS aus wirtschaftlichen Gründen Abweichungen zulässt.

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Spruch zum Sonntag

Menschen sollten nach ihren Handlungen beurteilt werden. Nicht nach dem Gelaber.
(Ulrich Scharfenort, 15.03.2013)

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zu “Fluglärm: Kritik am Standort der Messstelle”

zu “Fluglärm: Kritik am Standort der Messstelle

Was ist seltsam daran, dass der Flughafen dort misst, wo für ihn der geringere Lärm herauskommt. Es ist verwunderlich, dass im Westen nicht gemessen wird, aber wahrscheinlich würde dann herauskommen, wie laut es hier teilweise wirklich ist. Die letzten Wochen war der Fluglärm extrem laut und am 14.08.2014 sogar schon um 5:25 zu hören.

Die Verwaltung beweist einmal mehr, wie wenig sie die Lärmproblematik der Bevölkerung kennt.

Eine einzelne Messstelle reicht ohnehin nicht aus. Dies müsste vielmehr ein Messnetz sein mit einer Kantenlänge von einem Kilometer, um halbwegs brauchbare Daten zu liefern, aber davor scheut der Flughafen zurück, weil mit Messdaten die Anwohner endlich belegen könnten, wie viel Lärm wirklich vom Fluglärmhafen Düsseldorf ausgeht.

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Fracking macht Kohle billig

Wie die Beantwortung einer Anfrage aus dem Stadtrat der Stadt Duisburg zur Herkunft der Kohle für die STEAG zeigt, kommt fast die Hälfte der Steinkohle aus den USA. Man würde annehmen die USA wären teuer, aber dem ist nicht so. Durch Fracking haben sich die Gaspreise massiv gesenkt, wodurch dieses wahrscheinlich nicht einmal annähernd kostendeckend durchgeführt werden kann. Gleichzeitig sank in den USA die Nachfrage nach Steinkohle, welche nun auf dem Weltmarkt verschleudert wird. Was zu einer unglücklicherweise höheren Rentabilität von Steinkohlekraftwerken in Deutschland führt.

Somit verschmutzt Fracking in den USA bereits jetzt auch unsere Umwelt, durch unnötigen höheren Ausstoß von mehr CO2. Dabei sind Gaskraftwerke effizienter und zukünftig dürfte durch Windgas die Abhängigkeit von Russland sinken.

Vielleicht muss man auch unter diesen Aspekt den Ukrainestreit zwischen Russland und USA sehen. Strategisch müsste die EU ihre Abhängigkeit von der USA verringern.

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Ab 2015 Atommüllager in Gronau

Für 2015 ist gemäß Bundestagsdrucksache 18/2362 (PDF) die Inbetriebnahme eines Atommülllagers für Uranoxid in Gronau geplant.

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