Warum gibt die Bahn Online keinen Verspätungsgrund an?

Eine Frage, die es sich lohnt nachzugehen. Deswegen stellte ich sie auch an die Bahn:

Guten Tag,

für gewöhnlich informiere ich mich, bevor ich mein Zug geht, im Netz ob dieser auch pünktlich ist. Allerdings wird nur angegeben, dass es zu einer Verspätung kommen wird, aber nicht was der Grund für diese Verspätung sein wird. Dies ist sehr problematisch bei der Abschätzung, ob und wie sich an der Verspätung noch etwas ändern wird.

Wenn ohnehin an jedem Bahnhof eine Information rausgeben wird, kann diese auch ins Netz eingespielt werden. Wobei leider teilweise noch immer kein Grund angegeben wird für die mitunter horrenden Verspätungen, welche besonders Pendler sehr belasten.

Ohnehin ist die Seite der DB sehr unübersichtlich und man muss ziemlich lange Suchen, bis man selten genutztes findet. Daneben gibt es auch keine Stelle, wo man Online seinen Erstattungsantrag einreichen kann, obwohl dies bei anderen Stellen des Personentransports schon Stand der Technik ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Gefahrstofftalk mit TALKE

Eine ziemlich große Anzahl interessierter Bürger und auch etliche Vertreter der Presse waren bei der Veranstaltung der Firma TALKE anwesend.

Es wurde behauptet, dass bereits jetzt LKW von und zu Logport gehen würden und sich die Anzahl der Gefahrguttransporte im Endeffekt angeblich sogar verringern würde. Da 40 der 80 Transporte dann nur noch Logport intern zwischen Eisenbahn- und Schiffsterminal verkehren würden.

Entlarvend war der Vergleich des Gefahrgutes was bei Kühne und Nagel angeliefert wird mit dem bei Talke. Ich gehe davon aus, dass dies ein absichtlicher Schachzug war. Denn Reinigungsmittel in Kleingebinden und ähnliches ist nicht dem bei Talke zu vergleichen. Nicht ohne Grund sieht das ADR für kleinere Verpackungsgrößen Erleichterungen vor, da die Gefahr drastisch reduziert ist. Die Wahrscheinlichkeit das ein Großgebinde bei einem Unfall große Auswirkung hat ist höher, als bei hunderten kleiner Behälter.

Duisport behauptete dreist, dass eine Ansiedlung im ChemPark keinen Sinn machen würde, obwohl die dortige Anbindung mit Hafenanlage Logport I in nichts nachsteht. Auch Gelände scheint dort vorhanden zu sein, da ansonsten der ChemPark auf eine Anfrage von mir nicht zumindest die Möglichkeit einer Ansiedlung offen gelassen hätte.

An vielen Stellen wurde nach Möglichkeit verharmlost. Es wurde auch bekannt, dass bereits seit 2010 Verhandlungen mit dem Hafen laufen. Also noch ein Jahr mehr, als bisher bekannt. Als Ausrede wurde gebracht, dass man damals noch ein deutlich erweitertes Lager geplant hatte und inzwischen schon vieles vom Tisch wäre. Allerdings wurde nicht erklärt warum man auf den Scoping-Termin im Vorfeld verzichtete, welche die meisten Probleme schon vorher gelöst hätte und eventuell sogar für eine Beschleunigung des Verfahrens gesorgt hätte.

Talke hat defacto bis zu dieser Infoveranstaltung nichts gemacht, was über das gesetzlich Notwendige hinaus geht. Die Beteiligung mit Auslage der Unterlagen ist schließlich nach UVPG vorgeschrieben. An zwei anderen Stellen, wo derzeit ebenfalls eine Genehmigung läuft soll es angeblich keine Einwendungen gegeben haben. Na vielleicht hat es keiner mitbekommen. Die Veröffentlichung der Bezirksregierung sind ohnehin kaum sichtbar und erinnern nicht ohne Grund an den Anfang von “Per Anhalter durch die Galaxis”, wo die Hyperraumumgehungsstraße ihrer Unterlagen ja auch hatte ausliegen lassen. Man hätte sich bloß informieren müssen.

Es wurde behauptet den Fahrer würde die Fahrtroute vorgeschrieben, bei Nachfragen kam aber heraus, dass die Telematiktechnologie nur bei Talke-Fahrzeugen und festvertraglichen Subunternehmern eingesetzt wird. Zudem gibt das System keine festen Routen vor, sondern funktioniert wie ein normales Navi und wie gut das Funktioniert erleben wir in Rheinhausen täglich. Es wird anscheinend lediglich verhindern, dass verbotene Strecken und welche mit zu niedrigen Brücken genutzt werden.

Noch ist unklar welche Stoffe gemischt werden sollen. Es wurde nur angedeutet, dass bei Säuren mit Wasser der Säuregehalt abgesenkt werden soll. Allerdings kann schon bei dieser einfachen chemischen Reaktion einiges schief gehen. Nicht umsonst heißt es “Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das ungeheure”.

Es wurde offen eingeräumt das es seit 1947 wesentlich mehr Unfälle, als bei Veranstaltung im Bezirksrathaus genannt gab. Angeblich wären die Unfälle ausgewertet worden und Verbesserungen implementiert worden. Allerdings scheint ja der Umstand, dass es eben keine exakt festgelegten Routen gibt darauf hinzudeuten, dass bestimmte Gefahrenquellen missachtet werden bis etwas passiert.

Mit der Beantwortung meiner Frage zu den Sicherheitsberichten bin ich selbstverständlich nicht zufrieden. Schließlich reicht es für uns Rheinhausener nicht, wenn man mehrere Stunden für Hin- und Rückweg nach Hürth-Kalscheuren braucht. Zumal die angebotenen Termine nur an Arbeitstagen waren. Nicht jeder kann mal eben so frei nehmen. Begründet wurde dies mit angeblicher Terrorgefahr und das deswegen bestimmte Teile der Sicherheitsberichte geheimgehalten werden müssten. Wobei dadurch noch lange nichts dagegen spricht den Rest online zu stellen. Aber Talke macht halt nur das unbedingt notwendige. Selbst die Veranstaltung wurde deswegen gemacht, weil es Proteste gab.

Fazit: TALKE gehört nicht nach Rheinhausen, wenn es nicht bereit ist Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen.

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Klartext zu Blitzern

Es ist mir unverständlich, dass sich die Autofahrer über Blitzer aufregen. Es gibt kein Grundrecht auf Übertretung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Wer sich an die Regeln hält hat nichts zu befürchten, also können sich nur jene darüber aufregen, welche es ohnehin nicht so genau mit den Gesetzen nehmen.

Gegen eine ungerechtfertigte Geschwindigkeitsbegrenzung, kann man vorgehen, wenn sie einen denn wirklich stört und man nicht nur einfach gerne meckert. Dazu muss man halt sich erst einmal informieren, warum diese eingerichtet wurde, dann schauen, ob es Sinn macht und erst danach dagegen vorgehen.

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Warum stellt die Stadt Duisburg unnötig große Dateien ins Netz?

Das Amtsblatt erscheint auch Online auf der Seite der Stadt Duisburg. Unlängst lud ich mir die Ausgabe 35 herunter mit einer Dateigröße von knapp 30 Mb, der Inhalt waren ganze acht Seiten. Das so etwas unnötig Speicherplatz kostet, je nach Tarif die Stadtkasse belastet und vor allen Dingen durch unnötigen Traffic die Umwelt verschmutzt sollte eigentlich klar sein.
Die Menschen drucken sich das Amtsblatt schließlich nicht in höchster Auflösung aus, wenn überhaupt. Für die private Nutzungen reichen z.B. 150 DPI völlig. Nach einfacher Ausdruckung als PDF war die Datei mit vernünftigen Werten plötzlich nur noch gut 1 Mb groß.

Verschwendung fängt immer im Kleinen an.

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Targobank und Santanderbank verstoßen gegen den Datenschutz

In Rheinhausen ist eine Filiale der Targobank und auch eine der Santanderbank. Bei der Targobank sieht man die Überwachungskuppeln an der Decke deutlich, aber auch bei der Santanderbank sind Kameras vorhanden. Zumindest in den Automaten.

Eine Kennzeichnung der Überwachung fehlt allerdings. Grund genug das Ordnungsamt der Stadt Duisburg zu informieren.

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Warum sind die Schilder so dreckig

Vor einiger Zeit fragte ich bei der Stadt mal nach, ob es möglich wäre, dass sich Bürger um den Zustand der Schilder kümmern. Die Antwort der Wirtschaftsbetriebe, welche anscheinend zuständig für die Reinigung und Instandhaltung sind sahen anscheinend Haftungsprobleme.

Gleichzeitig zahlen die selben Wirtschaftbetriebe hohe Beträge an die Stadt Duisburg, obwohl wesentliche Aufgaben vernachlässigt werden. Das sind nicht nur die Grünpflege, sondern auch die erwähnten Schilder die an vielen Stellen in einem erbärmlichen Zustand sind. Für die wichtigen Dinge, wie Verkehrssicherheit ist anscheinend kein Geld da, aber für nicht notwendige, wie eine Opernehe und ein Symphonieorchester für insgesamt 20 Millionen ist aber Geld da?

Des wegen schrieb ich mal folgende Mail an die WB.

Guten Tag,

wie ich der Presse entnahm klappt es mit der Grünpflege nicht, weil zu wenig Geld da ist, aber gleichzeitig wurde auch dieses Jahr wieder Geld an die Stadt abgeführt.

Wieso vernachlässigen die WB ihre Aufgaben und kümmern sich weder um den Zustand der Schilder noch jener der Grünanlagen, obwohl das Geld ja vorhanden wäre? Man müsste nur die Dividende an die Stadt streichen.

Geht Verkehrssicherheit zu der auch die Pflege der Schilder und der Grünanlagen gehört nicht vor jeglichen Zahlungen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Unzufriedenheit mit Handwerkern

Für eine Reparatur an der Fassade sah ich mich vor kurzem nach einem Handwerker um, der dies auch machen würde. Beim ersten Kontakt klang alles gut. Der Handwerker wollte sich die Fassade mal ansehen und sich dann wieder melden. Weder hat er sich gemeldet noch ein Angebot geschickt und auf weitere Kontaktversuche wurde auch nicht reagiert.

Der Handwerker war Udo Pieper Stuckateur und Baubetrieb. Das Mindeste wäre gewesen zu sagen, dass dies nicht machbar ist, weil… aber wenn gar nichts kommt, dann sehe ich solche Handwerker als unzuverlässig an und würde diese auch mit nichts anderem beauftragen.

Noch viel einfach wäre der Austausch der Dichtungen bei unseren Fenstern gewesen. Angefragt hatte ich bei der Schreinerei Holtmann, weil diese schonmal die etwas exotischere Dichtung besorgt hatten, aber nachdem dieser zumindest mal zum Anschauen da war kam ebenfalls kein Angebot.

Soll man Handwerkern etwa hinterherrennen, damit sie die Arbeit machen, für die man sie sogar noch bezahlt. Mich verwundert nach solchen Erfahrungen jedenfalls nicht, dass sich einige etwas unter der Hand machen lassen, weil man eben nicht Handwerkern hinterherlaufen muss.

Ich bin froh, dass ich wenigstens für ein paar Bereiche zuverlässige Handwerker kenne. Die würde ich auch vorbehaltlos weiterempfehlen, die hier genannten nicht.

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