Verkehrtminister Groschek folgt den Flughafen Lobbyisten…

…und gibt sein Okay für den Ausbau von Parkpositionen.

Wenn ich mir die Statistik bei diesem Artikel so ansehe geht es hier nur um Starts und Landungen, aber nicht Passagierzahlen, was wohl daran liegen dürfte, dass es gar nicht so viele sind.
Also mehr Lärm für nicht wirklich mehr Passagiere?

Da müsste man mal beim Flughafen nachfragen, wie es denn mit den Passagierzahlen aussieht. Höchstwahrscheinlich nicht so gut.

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Neben Lärm bald auch noch Fallout?

Golem.de vermeldet “Nuklearantrieb: Boeing lässt Triebwerk mit Fusionsreaktion patentieren“, wenn man aber genauer hinschaut stellt man schnell fest, dass ziemliche Probleme insbesondere mit Fallout, aber auch bei Abstürzen drohen.

Als wäre der Lärm nicht bereits Belastung genug, demnächst die sicherlich für völlig harmlos erklärten Triebwerke, die an schlechte Science-Fiction aus dem letzten Jahrhundert erinnern, wo die Triebwerke der Raketen auch mit Atomantrieb funktionierten. Strahlung wurde in diesen Werken total verharmlost.

Sollten wirklich solche Flugzeuge über Europa verkehren bleibt wohl wirklich nur, über den eigenen Wohnort eine Flugverbotszone einzurichten und diese auch mit allen notwendigen Mitteln durchzusetzen. Denn Nuklearantrieb ist inakzeptabel und nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Besonders, wenn wirklich die ICAO die Kontrolle übernehmen sollte und der Bundestag nichts mehr zu melden hätte.

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Petition gegen Absenkung der deutschen Umweltstandards im Luftverkehr

Es ist jetzt schon schlimm genug mit Lärm und anderer Umweltbelastung aus dem Flugverkehr. Aber nicht nur, dass der Bundestag noch immer keinen wirksamen Schutz gegen Fluglärm beschlossen hat – Lobbyismus lässt grüßen – nein, die Regelung scheint der ICAO übertragen werden zu sollen. Diese Fluglobby, wird sicherlich noch weniger Entscheidungen im Sinne der Bevölkerung treffen, als der Bundestag. Deutschland lässt sich hiermit wie bei TTIP Hoheitsrechte nehmen, welche nicht in private Hände gehören.

Deshalb diese Petition bei Change.Org unterzeichnen.

Petitionstext:

Gegen eine Änderung der deutschen Umweltstandards im Luftverkehr sowie an deutschen Flughäfen nach Vorgabe der Luftverkehrsindustrie

Der Deutsche Bundestag will die Umweltstandards im Luftverkehr und an deutschen Flughäfen in die Hand der Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO geben.
Nicht die Umweltschutzvorschriften der EU, des Bundes oder der Länder sollen zukünftig für den Luftverkehr und Flughäfen gelten, sondern nur das auf das Luftverkehrswachstum ausgerichtete Regelwerk der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO. Die politischen Gestaltungs- und Kontrollmöglichkeiten der Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker zum Schutz der Bürger vor Gesundheitsgefahren durch Luftverunreinigungen und Lärm aus dem Flugverkehr aber auch in der Raumund Flächennutzungsplanung in der Umgebung von Flughäfen werden der ICAO-Politik untergeordnet. Die Luftverkehrsindustrie soll mit dieser Änderung Umweltschutz Standards an Flughäfen selbst festsetzen.

Für die Bürger in der Umgebung von Flughäfen und unter Flugrouten bedeutet das einen massiven Rückschritt im Nachbarschutz, Kosteneffizienz rangiert vor Gesundheitsschutz und Umweltstandards werden im internationalen Vergleich fortentwickelt. Das gilt übrigens auch für den Klimaschutz, wo sich die ICAO bislang als Bremser hervorgetan hat. Auch TTIP lässt grüßen: Gehen fortschrittliche und dynamische Vorschriften zum Schutz der Menschen vor Fluglärm und Luftverunreinigungen über die Standards der ICAO hinaus drohen Schiedsgerichtsverfahren.

Bevor der Deutsche Bundestag Ende September/Anfang Oktober der Empfehlung des Verkehrsausschusses folgt und das Vertragsgesetz beschließt, soll mit dieser Petition den Bundestagsabgeordneten klar vor Augen geführt werden, dass sie damit eine Bankrotterklärung deutscher Umweltpolitik beschließen und Regelungen gutheißen, die den Gesundheitsschutz der Bürger dem Luftverkehrswachstum unterordnet.

Der Deutsche Bundestag soll keiner solchen Änderung der deutschen Umweltstandards für Flughäfen und den Luftverkehr zustimmen.

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Spruch zum Sonntag

Für manche Menschen ist ihre eigene Existenz diskriminierend.
(Ulrich Scharfenort, 18.08.2013)

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Flughafenausbau ist Unsozial

Der Ausbau findet nicht statt!
Wie die Zahlen belegen, wachsen die Passagierzahlen nicht nur nicht, sondern sie schrumpfen. Es gibt also keinen Grund die Städte im Umfeld noch mehr mit Lärm zu belasten. Der SPD OB macht hier genau das was die SPD zumindest früher mal kritisierte. Die Gewinne privatisieren und die Belastung sozialisieren. Denn die Städte im Umfeld haben nichts vom Flughafen, außer vielleicht die Anbindung, die wiegt allerdings keineswegs die Schädigung der Bevölkerung wieder auf.

Nebenbei vernichtet der Flughafen auch Arbeitsplätze bzw. die Arbeitsfähigkeit insbesondere durch die Lärmbelastung bei Nacht, wodurch die Menschen sich nicht erholen können und schlechtere Leistung bringen. Dieser Effekt überwiegt läppische hundert Arbeitsplätze bei weitem.

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Auch bei TALKE oder Bertschi möglich?

Mal wieder ein Zwischenfall mit Gefahrgut.

Bei der Menge laut Zeitung kann die Gefahr nicht sonderlich groß gewesen sein. Aber natürlich musste der Schaden eingedämmt werden. Im direkten Umkreis, war es sicherlich gefährlich, weshalb auch die Feuerwehr einen Einsatz hatte und bei den höheren Temperaturen ist doch klar, dass die Feuerwehr das Personal in den Schutzanzüge sehr häufig auswechseln musste. Bei Gefahrstoffen ist halt Vorsicht angebracht und Eile fehl am Platz.

Was mir mehr Sorgen macht ist, wenn so ein LKW von der Strecke abkommt. Zum Beispiel auf dem Weg zum geplanten TALKE-Chemiewerk, das sich anscheinend noch immer in Duisburg ansiedeln will.

Und wenn die Verpackung aufgeplatzt ist, muss ich natürlich sofort an Bertschi bzw. DKT denken, die Gefahrgut/Gefahrstoffe bei sich auf dem Gelände zu lagern. In nach oben offenen Lagern die ebenfalls allen klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind. Wo dann auch schon mal eine Behälter wegen Kälte oder Hitze beschädigt wird.

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Mehr Geld für Lärmschutz?

Die Verringerung von Straßenlärm nützt gar nichts, wenn weiterhin die Lärmmaschinen von oben für Dauerbelastung sorgen. Egal wo man im Umfeld von Düsseldorf wohnt. Überall wird man mit dem Lärm der Flugzeuge belastet. Einige fliegen auch noch zu tief, sodass der Lärm noch unerträglicher wird. Und Nachts wird man auch ständig geweckt durch Fluglärm. Nicht nur aus Düsseldorf, sondern auch von anderen Flughäfen im Umfeld.

Nicht mal mit offenem Fenster kann man deswegen im Sommer schlafen. Und am Wochenende wird man auch bereits um 6 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen. Und nein wir wohnen nicht in einer Einflugschneise. Sondern in Rheinhausen, allerdings erlaubt die DFS hier leider ständig die “Ausnahmen”, nach Westen abzudrehen.

Wenn an anderer Stelle Geld für Lärmschutz ausgegeben wird, warum dann hier nicht zumindest mal Geld einnehmen, indem Flugzeuge fair an den Energiekosten beteiligt werden? Schließlich wird der Flugverkehr in Deutschland noch immer massiv subventioniert. Solange man nicht diesen großen Lärmfaktor angeht ist Lärmschutz einfach nur Heuchelei.

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