Fehlender Arbeitsschutz bei Germanwings?

Eine Depression bzw. psychologische Probleme können verschiedene Ursachen haben. Ein wichtiger Auslöser ist Stress im Beruf oder im Privatleben.

Im Zusammenhang mit dem Absturz müsste in meinen Augen auch die Arbeitsschutzorganisation bei Germanwings auf den Prüfstand gestellt werden. Zum Beispiel ob die Ruhezeiten ausreichen. Ob zu viel Druck wegen wirtschaftlicher Interessen auf den Piloten lastet.

Die Frage muss also auf jeden Fall auch lauten in wie weit ist Germanwings mitverantwortlich für die psychische Erkrankung des Co-Pilotens. Wie war zum Beispiel das firmenseitige Arbeitsklima?

Gemäß Arbeitsschutzrecht muss auch die psychische Belastung bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Hat Germanwings dies gemacht?

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

“Bin ich paranoid, nur weil du nicht weißt, dass du auch überwacht wirst?”
(Ulrich Scharfenort, 05.07.2013)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Bevölkerung ist es klar

Aber Dobrindt will die Maut. Dem ist egal, dass dies nach der Einführung zu einer höheren Abgabe führt, weil die EU die Ausnahme für Deutsche einkassiert. Oder vielleicht ist es sogar schon mit eingerechnet. Steuererhöhungen waren ja ausgeschlossen, nicht aber die Einführung weiterer Abgaben.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Politik, Umweltschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Antwort des Flughafens Düsseldorf

Der Fairnesshalber veröffentliche ich hier natürlich auch die Antwort des Flughafens Düsseldorf auf meine Vorwürfe hier.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 28. Februar des Jahres. Sie beziehen sich darin auf eine Medieninformation unseres Unternehmens vom 27.02.2015, in der wir darüber informiert haben, dass am gleichen Tag der bereits im Juni 2013 angekündigte Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht wurde.

Im weiteren Verlauf teilen Sie uns mit, wie Sie die in der Medieninformation enthaltene Textpassage „…verständliche Interesse der unmittelbaren Nachbarn an Lärmschutz.“ interpretieren und unterstellen, dass Ihre Interpretation auch die unsere sei. So ziehen Sie aufgrund Ihrer Lesart unter anderem den Schluss, die Lärmschutzinteressen von Duisburg seien für unser Unternehmen unverständlich.

Deshalb nutzen wir gerne die Gelegenheit, um an dieser Stelle deutlich klarzustellen, dass sich unsere Definition von unmittelbarer Nachbarschaft von Ihrer unterscheidet und Ihr auf Ihrer Sichtweise gegründeter Vorwurf eines rücksichtslosen Verhaltens nicht stichhaltig ist. Wenn wir im Zuge des vorgenannten Antragsverfahrens in unseren Publikationen oder Veröffentlichungen von unserer unmittelbaren Nachbarschaft sprechen, meinen wir unsere Nachbarkommunen, die ganz oder zum Teil im Bereich der An- und Abflugwege unseres Flughafens liegen und deren Bewohner somit von den Auswirkungen des Luftverkehrs betroffen sind. Unstrittig ist dabei sicherlich, dass Gemeinden wie Düsseldorf-Lohausen, Ratingen-Tiefenbroich oder Meerbusch-Büderich stärker von Fluglärm betroffen sind als andere Gemeinden oder Stadtteile, wie zum Beispiel diejenigen im Düsseldorfer oder Duisburger Süden. Dennoch nehmen wir alle an uns herangetragenen Anfragen, Beschwerden oder Vorschläge ernst und beantworten diese, unabhängig davon ob der- oder diejenige in Düsseldorf-Lohausen oder Duisburg-Serm oder Rheinhausen wohnt.

So haben wir eben im Zuge einer frühzeitigen Bürgerinformation zum Verfahren auf Kapazitätserweiterung im Zeitraum November 2013 bis Februar 2014 Informationsveranstaltungen eben nicht nur in Gemeinden durchgeführt, die im Bereich der Schutzgebiete unseres Schallschutzprogramms liegen, sondern auch in anderen Gemeinden wie zum Beispiel, Mülheim an der Ruhr, Krefeld, Heiligenhaus oder Duisburg. Am 19. Dezember 2013 informierte unser Geschäftsführer Thomas Schnalke die anwesenden Duisburger Bürgerinnen und Bürger über die Hintergründe des Vorhabens, zu erwartende Auswirkungen sowie die Möglichkeit der Bürger, sich in das weitere Verfahren einzubringen. Dabei wurden selbstverständlich auch die aus der Duisburger Bevölkerung kommenden Bedenken gehört und berücksichtigt.

So hat unser Unternehmen die Einreichung des Antrags verschoben, um in Nachgang der Bürgerinformationsveranstaltungen den geplanten Antrag im Sinne des Anwohnerschutzes überarbeiten zu können. So ist unser Unternehmen mit den inhaltlichen Änderungen des Antrags auf zentrale Bedenken der Menschen eingegangen, die während der Informationsveranstaltungen auch von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern geäußert worden waren.

Wir bedanken uns für die Gelegenheit einer Stellungnahme und verbleiben

Und hier meine Antwort:


bezahlen tut der Flughafen trotzdem nur in einem bestimmten Bereich ich gehe nicht davon aus, dass ich in Rheinhausen auch Anspruch von Lärmschutzmaßnahmen bezahlt durch Fluchhafen habe, obwohl die Lärmbelastung von dort kommt. Die Belastungen im Umfeld werden vom Flughafen kleingeredet. Zumal es nicht nur zu einer Belastung kommt, sondern diese sich auch noch mit jener von Köln/Bonn und anderer Flughäfen aus dem Umfeld kumuliert.

Was die “Informationstour” angeht so handelt es sich aus meiner Sicht eher um Desinformation und Beruhigung der Bevölkerung, als um Aufklärung über die wissenschaftlich erwiesenen Gefahren durch Lärm und insbesondere Fluglärm.

Die Lärmschutzinteressen von Duisburg sind dem Flughafen Düsseldorf egal. Allein schon wie niedrig die Flieger hier teilweise über das Stadtgebiet gehen ist unverschämt. Hier wird weder die Witterung berücksichtigt noch anderes. Ich gehe davon aus, dass wie in Mühlheim, wo Flugzeuge nachweislich zu niedrig fliegen, dies auch in Duisburg der Fall ist.

Aus meiner Sicht könnte mit den neuen wissenschaftlichen Fakten der Antrag auch nach hinten losgehen und zu einer Einschränkung für Düsseldorf führen. Spätestens dann vor Gericht.

MfG

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Grundrechte, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Flugzeugabsturz

Wenn ich mir den Beginn des Sinkflugs anschaue und den Zeitpunkt, wo die Geschwindigkeit reduziert wurde, kann man eigentlich ausschließen, dass es eine Undichtigkeit war.

Und neueste Technologie heißt nicht, dass das die Software auch tadellos funktioniert. Besonders nicht bei einem Billigflieger, wo wahrscheinlich an jeder Ecke gespart wird, um den Gewinn zu maximieren, u.U. zu Lasten der Sicherheit. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die meisten Abstürze in der letzten Zeit auf das Konto von Billigairlines gehen.

Natürlich kann es auch ein Cyberterroranschlag sein, denn wenn der Computer den Mensch übersteuern kann und man Stuxnet bedenkt ist kein System sicher. Durch den Absturz wird es natürlich schwierig festzustellen, ob es an der Software lag. Es könnte ein Testlauf für einen Terroranschlag sein und die nächste Maschine bewusst in einem Wohngebiet zum Absturz gebracht werden. Auch im Umfeld von Flughäfen. Es wäre also durchaus richtig und sinnvoll höhere Standards und einen Notaus einzubauen. Der Mensch muss immer übersteuern können!

Zudem muss man in Frage stellen, ob die Sicherheitsstandards in Düsseldorf hoch genug sind.

Das wichtigste bei dieser Tragödie ist, daraus zu lernen. Dies bringt die Menschen nicht mehr zurück, verhindert aber weitere Opfer.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines | Hinterlasse einen Kommentar

Fällung der Platanen

Natürlich ist auch die Stadt an das BNatSchG § 39 gebunden. Es gibt keine Rechtsgrundlagen warum jetzt schon gefällt werden muss, da die Bauarbeiten erst in 2016 beginnen, hat das Fällen auch bis Ende September Zeit.

Es gibt weder eine begründete behördlich angeordnete Maßnahme, noch einen zwingenden Grund dies unverzüglich durchzuführen. Also was sollte hier die Rechtsgrundlage sein?

Echt traurig, was da veranstaltet wird.

Veröffentlicht unter Duisburg, Lokalpolitik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Koppverlagwerbung in RTV-Zeitschrift

Der Koppverlag bekannt für seinen Verschwörungsmumpitz und gemäß Wikipedia auch für rechte Esoterik und Kreationismus hatte vor kurzem in einer Ausgabe der RTV eine mehrseitige Werbung. Die natürlich erst einmal harmlos daher kam, aber das Programm dieses “Verlages” spricht für sich.

“Autoren” wie Eva Herman oder Jan Udo Holey

Deswegen schrieb ich der RTV und in CC auch der NRZ, welche dieses verteilt.

Guten Tag,

von der RTV bin ich die Werbung gewohnt. Ist ja auch gemeinhin Okay, allerdings war ich heute morgen Fassungslos, dass die RTV für einen Verlag rechter Esoterik, Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften Werbung macht.

So publiziert in dem Verlage nicht nur Eva Hermann, sondern auch Jan Udo Holey bekannt für seine rechtsextreme Esoterik.

Also wie kann man so einen Verlag auch nur im geringsten Unterstützen?

Ich überlege derzeit ernsthaft mein Abo zu kündigen oder zumindest einzuschränken.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Folgende Antwort bekam ich daraufhin:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

besten Dank für Ihr Schreiben zum Thema Kopp Verlag.

Wir nehmen Ihre Kritik sehr ernst und geben Ihnen nachfolgend Auskunft zur grundsätzlichen Vorgehensweise bei der Veröffentlichung von Anzeigenmotiven in der rtv:

Die Kriterien bei der Entscheidung über die Aufnahme von Anzeigenmotiven richten sich an den rechtlichen Rahmenbedingen aus.

Jedes Motiv wird intensiv im Hause sowie bei Bedarf durch eine externe neutrale Rechtsanwaltskanzlei in Hinblick auf mögliche Probleme geprüft.

Aufgrund der marktführenden Stellung, die die rtv im Bereich des Supplements in Deutschland hat, unterliegt das Supplement gemäß § 20 I GWB dem allgemeinen Diskriminierungsverbot wie auch dem Verbot der unbilligen Behinderung von Marktteilnehmern.

Dementsprechend sind wir nicht in der Position, ohne rechtfertigenden Grund Anzeigen aus Motiven abzulehnen, die ihrerseits unter Berücksichtigung der Wertung der allgemeinen Meinungsfreiheit keinen Bestand haben.

Daher ist es rechtlich unzulässig, einzelnen Marktteilnehmern die Werbemöglichkeit in unserem Supplement zu nehmen, es sei denn, die Anzeigen verstoßen gegen Gesetz und Recht oder behördliche Auflagen.

Uns ist bewusst, dass Anzeigen polarisieren und auf Wiederspruch stoßen können.

Aufgrund der oben genannten gesetzlichen Vorgaben zur Veröffentlichung von Anzeigen bitten wir jedoch um Verständnis, dass wir diese aus rechtlichen Gründen nicht ablehnen können und dürfen, wenn die entsprechenden Kriterien nicht erfüllt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr rtv-Team

Da bleibt dann wohl nur:

Guten Tag,

es geht hier nicht um Polarisierung von Anzeigen, sondern um Unterstützung eines Verlages mit Naziliteratur. Der Harmlosigkeit mit dieser Anzeige vorgaukelt, genau wie einige der Naziseiten im Netz.

Bleibt wohl nichts anderes als das Abo zu kündigen, wenn man nicht mit solcher Werbung belästigt werden will. Zumindest für Freitags, wo die RTV als Beilage bei ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar