Alltagskunst

Asistillleben
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Ist das Kunst oder kann das weg?
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Spruch zum Sonntag

There are risks and costs to a program of action. But they are far less than the long-range risks and costs of comfortabel inaction

J.F.k.

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Pünktlichkeitsfiktion der Deutschen Bahn

Ich schrieb nun mal der Wettbewerbszentrale und der Verbraucherzentrale wegen der Bahn und deren Pünktlichkeitsfiktion. Hier werden ja die Pünktlichkeitswerte entgegen dem allgemeinen Verständnis erheblich geschönt.

Sehr geehrte Personen,

ist es eigentlich nicht Betrug am Kunden, wenn ein Unternehmen behauptet zu einem hohen Prozentsatz pünktlich zu sein, dabei aber eine nicht rechtskonforme Definition verwendet und dabei von Behörden gedeckt wird?

Hatte schon mal überlegt, ob hier nicht eine Abmahnung sinnvoll wäre.

Gemeint sind natürlich die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt.

Regelmäßig wird hier eine hohe Pünktlichkeit behauptet, die allerdings nicht den Tatsachen entspricht.

Der Begriff Verspätung ist unmissverständlich in der Fahrgastrechteverordnung definiert, als Abweichung von der fahrplanmäßigen Ankunft. Dies bietet kein Zeitfenster von unter 6 Minuten, sondern von unter 1 Minute, welches nach meiner Erfahrung quasi nie eingehalten wird.

Die Pünktlichkeitsbehauptung der Bahn stellt das Unternehmen also besser dar, als es in Wirklichkeit ist. Was Kunden dazu verleiten könnte eine engere Verbindung zu nehmen, als in Wirklichkeit erreichbar ist.

Es wird sicherlich erst dann an einer Verbesserung der Pünktlichkeit gearbeitet, wenn man sich hier nicht mehr hinter derartig geschönten Werten verstecken kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Ich bin mal gespannt, ob eine der beiden Stellen sich hier einsetzt, da es ja relevant ist, dass ein Unternehmen nicht die Statistiken schönt, was den Kunden zum Nachtteil gereicht.

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Überbackende Brötchen

Um mal für ein wenig Abwechselung zu sorgen hier ein kleines Rezept, was auch für Nachhaltigkeit steht.

Wenn man mal ein Frühstück arrangiert bleibt häufig was übrig.

Sagen wir in diesem Fall Käse, Brötchen, Zwiebeln und Tomaten.

Was kann man mit diesen Resten machen außer alles einzeln zu verbrauchen?

Ganz einfach. Man nehme die Brötchen halbiere diese und schmiere, wenn ebenfalls vorhanden, Butter oder Margarine drauf. Am besten schmeckt hier Kräuterbutter, darauf gebe man die klein geschnittenen Tomaten und die gehackten Zwiebeln. Der Käse drüber und das ganze für 10 bis 15 Minuten bei 160 °C in den Backofen (ohne Vorheizen).

Fertig sind leckere krosse überbackende Brötchen.

Also nicht einfach wegschmeißen, sondern kreativ werden. Schließlich sind auch viele heute beliebte Gerichte ursprünglich Restverwertung gewesen. Sei es nun Paella oder Eintopf. Also einfach anschauen und kreativ werden, denn alles andere wäre schade.

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Antwort zum Tanklager Flughafen Düsseldorf

Es ist kaum zu glauben, aber die Stadt Düsseldorf hat geantwortet, allerdings natürlich nur eine Teilantwort. Das Gutachten bzgl. Abstände war leider nicht dabei, weshalb ich nochmals nachfragte.

Sehr geehrte Frau Lappessen,

ich danke Ihnen für die übersandte Unterlage.

In dem Dokument wird leider nicht auf die Nachbarschaft und eine mögliche Betroffenheit eingegangen.

Der Flughafen Terminal liegt weniger als 200 m entfernt. Bei einer explosiven Umsetzung ist dieser nach meiner Einschätzung voll betroffen.

Ohne die gutachterliche Stellungnahme zur Anlagensicherheit – Treibstofflager (Jet A-1) Flughafen Düsseldorf – der MüllerBBM GmbH vom 27.01.2015 (Bericht Nr. M1109069/01) ist mir eine Beurteilung nicht möglich. Da in dem Verfahren m.W. keine TÖB, wie etwa Umweltverbände, beteiligt wurden kann die wirkliche Gefährdung nur schwerlich abgeschätzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Nachzulesen ist das Ganze bei Frag den Staat.

Der Druck einer derartigen öffentlichen Anfrage scheint zu wirken. Es bleibt jedenfalls spannend.

Eine erste Auswertung ergab als Adresse:
Düsseldorf, Frachtstraße 5

Also weniger als 200 Meter, bis zum Terminal nach Google Maps.
Das Gutachten, was später im Dokument erwähnt wird, scheint hier eine Evakuierungsbrücke für den Sky Train zu fordern.

Genehmigung für die Erweiterung der Evakuierungsbrücke des Sky Trains nach dem Personenbeförderungsgesetz

Ich habe Zweifel, ob dies ausreicht. Bei der geringen Entfernung wird KAS 32 wohl eher nicht angewendet worden sein, sondern nur die 200 m aus KAS 18, aber dies reicht m.E. keinesfalls aus.

Es stellt sich die Frage, ob in diesem Bereich überhaupt ein Tanklager errichtet werden darf. Dass das Gutachten der Firma sagt versteht sich von selbst.

Interessant ist auch, dass der Standtort ein Eintragort für die PFT-Belastung im Grundwasser zu sein scheint. Was aber zumindest zu einer Sanierung des Bereichs zu führen scheint.

Die erwähnte

gutachterlichen Stellungnahme zur Anlagensicherheit – Treibstofflager (Jet A-1) Flughafen Düsseldorf – der MüllerBBM GmbH vom 27.01.2015 (Bericht Nr. M1109069/01)

wurde leider nicht übermittelt, obwohl diese sicherlich die Antworten auf meine gestellten Fragen enthält. Ich bin jedenfalls immer noch skeptisch, ob hier alles berücksichtigt wurde. Insbesondere auch das bisherige Verhalten der Stadt Düsseldorf macht hier skeptisch.

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Seehofer hat Recht

Hätte auch nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde, aber die Zusammenlegung von ARD und ZDF ist längst überfällig. Es kann nicht angehen, dass unsere Zwangsabgabe in Doppelstrukturen gesteckt werden, die keinen Mehrwert haben. Im Verwaltungsbereich und in der Chefetage kann man hier einiges einsparen. Dies gilt übrigens auch für die Landesrundfunkanstalten. Dann kann man entweder mehr Geld in gutes Programm stecken oder die Abgabe reduzieren.

Insofern hat Seehofer durchaus recht.

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Fluglärm minder Immobilienpreise, Flughafen behauptet das Gegenteil

Dass der Flughafen die Ergebnisse eine seriösen Studie zurückweist, die übrigens auch von mehreren anderen Stellen belegt wird versteht sich doch von selbst.

Wenn man versucht einen umstrittenen Antrag durchzubringen, wird man auch vor der Wahrheit nicht halt machen. Und jetzt eine kleines Gebiet zu nehmen und daraus abzuleiten, dass der Fluglärm die Kosten nicht mindern würde ist etwa so, als würde man von einem Lehmbrocken auf die Natur eines Sandstrandes schließen wollen. Man könnte auch sagen, als vergleiche man Äpfel mit Computern.

Die Antragsunterlagen enthalten schließlich auch die eine oder andere Fiktion.

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