Die Terrormisere von DeMaizere

Und wie einmal wird uns eine Billiglösung präsentiert.

Terrorprävention ist nicht mit den Einschränkungen der Grundrechte zu erreichen, sondern mit dem Schaffen von Perspektiven durch gute mitnehmende Bildung und Integrationsförderung für alle Menschen in Deutschland.

Also weil die Täter in letzter Zeit häufiger einen Rucksack hatten ist dies nun verdächtig. Dann bin ich wohl auch verdächtig, wie viele Millionen anderer Menschen die einen Rucksack dabei haben. Weil es halt praktischer ist, wenn man alles wichtige dabei hat.

Das beim Oktoberfest keine Rucksäcke mitgenommen werden dürfen ist ebenfalls absurd und dient doch nur der Umsatzerhöhung der Wirte, die man jetzt prima mit Terrordrohung begründen kann. Ähnlich wie die Verkaufserhöhung von Wasser an Flughäfen durch Flaschenverbot.

Wann werden diese selbsternannten Terrorexperten verstehen, dass man durch solche Maßnahmen weder abschreckt noch etwas verhindern kann. Der kranke Verstand von Terrorzombies findet immer einen Weg. Werden Waffen Verboten nehmen sie halt Autos oder Flugzeuge.

Und sich aus Angst vor Terrorismus einzuigeln wird den wirklichen Gefahren nicht gerecht. Feinstaub, TTIP und Straßenverkehr sind lebensgefährlicher als Terroristen, denn die Lebensverkürzung durch das vergenannte wahrscheinlicher, als durch einen Terroranschlag zu sterben.

Also Schluss mit der irrationalen Angstmacherei, um verfehlte Personalabbaupolitik im Bildungssektor zu vertuschen.

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Klare Worte der Stadt Duisburg

Es hat mich ja doch überrascht, welche klaren Worte die Stadt Duisburg zu den Kapazitätserweiterungsplänen des Flughafens fand. Ein wenig kommt es mir sogar vor, als wären Teile meines Einwendungsgutachtens in die Bewertung von RegioConsult mit eingeflossen.
Wobei dies auch daran liegen könnte, dass man hier eigentlich zu ähnlichen Schlüssen gelangen muss.

Sehr erfreut hat mich, dass auch Themen aufgegriffen wurden, wie etwa die Wertminderung von Immobilien.

Daneben gab es sogar einzelne Punkte, die ich in der Form bisher nicht berücksichtigt hatte. Natürlich war mir aufgefallen, dass zu mehr Unfällen nichts gesagt werden könne, aber das es in 2005 eine eigenes Gutachten dazu gab war mir entfallen.

Wenn man das Schreiben so liest bleibt nur der Schluss, dass es nicht klappen wird mit der Erweiterung und zumindest eine erneute Offenlage notwendig sein wird.

Weniger schön war, dass man dank des neuen RIS erst aus der Zeitung davon erfuhr.

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Bürger gegen Fluglärm sprechen Klartext

Es sind zwar nicht meine Worte, sondern nur ein Zitat der Pressemeldung, aber ich kann mich dieser Einschätzung anschließen. Es wäre wirklich ein Skandal, wenn für die Arbeitsplätze bei Air Berlin das Wohl von Millionen Menschen geopfert würde.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wie die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM schon seit Langem prognostiziert
haben, wird es jetzt ernst für die wichtigste Fluglinie am Airport Düsseldorf. Air Berlin fliegt bereits seit Jahren mit einem negativen Eigenkapital und damit dicht an der Insolvenz entlang. Und auch im ersten Halbjahr 2016 wurde wieder ein Betriebsverlust eingeflogen, diesmal in Höhe von 234 Millionen Euro, was einem Minus von 1,3 Millionen pro Tag entspricht. Lediglich die vom Management regelmäßig abgegebenen Fortführungsprognosen, die sich im Nachhinein aber stets als falsch herausgestellt haben, retteten die Airline bisher vor dem Konkurs. Und auch in dem beigefügten Presseartikel klingt die Frage durch: Wie lange noch?
Vermutlich liegt in der schwierigen wirtschaftlichen Situation von Air Berlin ein wesentlicher Grund dafür, dass Verkehrsminister Groschek sich mehrfach öffentlich für eine Kapazitätserweiterung am Flughafen Düsseldorf ausgesprochen hat. Und dass er bisher nicht bereit war, die bestehenden Nachtflugbeschränkungen, die für Air Berlin und andere Homebase-Carrier Landungen bis Mitternacht und mit Antrag auch darüber hinaus ermöglichen, durch engere Regeln zu ersetzen, deutet in die gleiche Richtung: Er möchte wohl alles tun, um die Arbeitsplätze bei Air Berlin zu retten. So etwas bringt meist eine gute Presse, geht aber auch manchmal daneben, wie im Falle der Ministererlaubnis von SPD-Chef Gabriel bei der Übernahme von Kaisers/Tengelmann durch Edeka.
Interessant wäre deshalb zu wissen, was im vergangenen Jahr bei dem Termin von Air Berlin-Chef Pichler in der Staatskanzlei vereinbart wurde.
Hat Ministerpräsidentin Kraft den Wunsch von Pichler, in den frühen Morgen- und späten Abendstunden mehr Flüge in Düsseldorf abwickeln zu können, unterstützt? Wurde über die Risiken für den Flughafen Düsseldorf gesprochen, falls Air Berlin als größter Kunde ausfällt? Gab es bei diesem Termin oder eventuell bei anderen Gesprächen Absichtserklärungen oder
gar Zusagen?
Alles Fragen, denen die Presse einmal auf den Grund gehen könnte, wenn sie es denn wollte (oder dürfte), denn am Bedarf für den Geschäftsreiseverkehr, wie vom Flughafen und von den Industrie- und Handelskammern immer behauptet wird, kann es nicht liegen, dafür ist das Segment mit rund 30 % zu klein (siehe DUS Geschäftsbericht 2015) und es sind auch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Könnte es also sein, dass die beantragte Kapazitätserhöhung vor allem dazu dienen soll, die angeschlagene Air Berlin als Hauptkunde des Flughafens Düsseldorf am Leben zu halten? Möglicherweise werden die wirtschaftlichen Folgen eines unternehmerischen Air Berlin-Crashs für so gravierend gehalten, dass die Kapazitätserweiterung auch gegen den ausdrücklichen Willen der Städte und Gemeinden und der Anwohner im Umland durchgedrückt werden soll.
Andererseits haben Hunderttausende lärm- und abgasgeplagte Anwohner (und Wähler) rund um den Flughafen Düsseldorf ein Recht darauf, dass ihre Gesundheit und die Entwicklung ihrer Kinder nicht für eine Wirtschafts- und Verkehrspolitik nach Gutsherrenart geopfert wird. Und es ist auch nicht Aufgabe des Verkehrsministers, Airlines oder Flughäfen zu retten. Mit solchen Aktionen haben sich schon andere Protagonisten die Finger verbrannt.
BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM

Diese Einschätzung deckt sich mit einem Artikel in der Rheinischen Post.

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Der Onlinehandel ist nicht das Problem

Ist natürlich praktisch, wenn man den Onlinehandel als Ursache für den Leerstand nennen kann, allerdings trägt dieser höchstens eine Teilschuld. Das Problem ist vielmehr die fehlende Vernetzung des Offlinehandels.

Ich will nicht sagen, dass jetzt alle Internetshops eröffnen sollen. Aber mal ein kleines Beispiel. Ich möchte ein Buch kaufen. Also schicke ich eine Email oder rufe in der Bücherinsel an und habe es am nächsten Tag, wenn es nicht gerade sogar im Laden vorrätig ist. Bei Amazon würde es mehrere Tage dauern und wenn man Pech hat kommt es gar nicht an oder man muss extra zur Post. Onlinehandel ist also schon mitunter umständlicher.

Auch bei anderen Geschäften hat man die Ware sofort oder schneller, als beim Onlinehandel. Das Problem ist vielmehr, dass man meist zu lange braucht, bis man das Geschäft findet, was das gesuchte Produkt führt. Da pendelt es dann vom schnellen Haben zum bequemen Haben.

Es gibt hier einfach keine App, welche mir ermöglicht ohne große Verzögerung das Geschäft zu finden, welche das gewünscht Produkt hat. Lebensmittel sind ja klar, wobei es auch exotischeres gibt, was nicht jedes Geschäft hat.

Aber wo bekomme ich Gardinen? Wo gibt es ganz viele Stoffe? Für gibt es zum Beispiel sogar ein ziemlich großes Geschäft in Rheinhausen, was aber wahrscheinlich kaum jemand kennt.

Will man hier etwas ändern, dann beim Service. Der Vorteil von Amazon ist halt, dass man schnell das gesucht findet, anders als im Offlinehandel, wo man stundenlange durch Geschäfte gehen muss, da wartet man dann doch lieber ein paar Tage auf ein Paket, als viel Zeit mit der Suche zu verschwenden. Also vielleicht mal einfach eine Suchapp, die schnell und zuverlässig zum richtigen Geschäft führt.

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Spruch zum Sonntag

Tja Religion ist nun einmal Valium für die Menschheit, um die schrecklicher Wahrheit nicht erkennen zu müssen.

(Ulrich Scharfenort, 21.03.2015)

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Billigflieger sind schlecht für die deutsche Wirtschaft

Für 30 Euro oder so nach Malle? Ziemlich günstig, so günstig, dass man eher dorthin in Urlaub fährt und kaum Steuern dafür in Deutschland zahlt. Bei der ganzen Tourismusindustrie in Deutschland bleibt wenig hängen. Meist wird dann ja auch das Hotel und der Rest selber gebucht, als auch hier nichts für die deutsche Wirtschaft, außer vielleicht bei Vergleichsportalen, wenn die Steuern denn in Deutschland bezahlt werden oder es Beschäftigte hier Deutschland gibt, was ja auch nicht sicher ist.

So fließt das Geld aus Deutschland in andere Länder. Fehlt in der Deutschen Wirtschaft. Es ist also nicht nur das Internet, was Gelder aus den Innenstädten zieht, sondern auch der Billigurlaubsverkehr zu Mittelstreckenzielen. Denn das Geld, was man im Urlaub ausgibt fehlt an anderer Stelle.

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Die Bahn will nicht mehr Mails empfangen

Bei der Bahn gibt es ja ständig Anlass für Beschwerden, wenn man hier jedes Mal schreiben würde, würde man nur noch schreiben. Was ich natürlich auch nicht will, weshalb ich mich auf die besonders schweren Fälle konzentriere.

Zuletzt schrieb ich wegen der unsäglichen Zustände am Bahnhof Duisburg nach einem Selbstmord und miserabler Informationsführung.

Es gab sogar eine Antwort, auf die ich antworten wollte, allerdings scheiterte dies an der Bahn bzw. deren Mail Reputation Filter
SMTP error from remote server for GREETING command, host: mailgate2.deutschebahn.com (46.18.62.6) reason: 554-mailgate2.deutschebahn.com
554-Rejected by Mail Reputation Filter
554-Please contact +49361-4308200
554 http://www.senderbase.org
Bahn – Rejected by Mail Reputation Filter

Dieses Problem tritt nicht immer auf, also hängt es möglicherweise mit der IP bei GMX zusammen, allerdings ist GMX ja für einen schlechten Kundenservice bekannt. Denn da kann man nicht einmal eine Mail hinschreiben.

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