Zur „Pleite“ der Stadtwerke Duisburg

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie vor etwa zwei Jahren die Stadtwerke verkündeten, dass die Investitionen in alternative Energie zu geringe Rendite abwerfen würde. Also wäre der erste Konsequente Schritt zur Sanierung und Einsparung den inkompetenten Vorstand rauszuwerfen, der das Problem letztendlich verursacht hat. Daneben wäre eine Insolvenz in betracht zu ziehen, denn es kann doch nicht angehen, dass eine Pleitestadt noch mehr Millionen in einen absterbenden Ast der Energieerzeugung buttert.

EON hat es vor gemacht. Die Verlustsparten abtrennen und aufs Zukunftsgeschäft konzentrieren. Dazu gehört auch die Einführung des fahrscheinlosen ÖPNV, mit dessen Hilfe zumindest für den ÖPNV nicht nur die Kosten komplett auf die Bevölkerung umgelegt werden, sondern ein drastisch besseres Angebot einhergeht, der Feinstaub verringert wird und vieles mehr. Man müsste diesen Schritt bloß endlich gehen.

Traurig, dass Duisburg nur für Verfall steht und nicht für Fortschritt.

Ob die Finanzschwierigkeiten auch der Grund für den schnellen Umbau der Mercatorstraße sind? Schließlich sollen die Stadtwerke einen nicht unbeträchtlichen Teil des Geldes bekommen.

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