Fluglärmpetition

Lärmschutz im Luftverkehr – Festlegung von Lärmgrenzwerten für lärmarmere Flugzeuge
Kommentar:

Der Kommentar klingt wie die Fehlinformationen, welche man von der Flugverkehrslärmlobby ständig bekommt.

zu 1.
Die lärmabhängigen Landgebühren sind ein extrem schlechter Witz, wie auch der SRU in seinem Bericht von März 2014 zum Thema Fluglärm ausführt. Die Fallen viel zu wenig ins Gewicht. Auch durch die Konkurrenzsituation. Eine Vorgabe für lärmärmere Maschine wäre zumindest mal ein erster Schritt an der untragbaren Situation etwas zu ändern, denn bis jetzt wird Artikel 2 Abs. 2 GG zu stark zu Lasten von wirtschaftlichen Interessen vernachlässigt. Ein Ausgleich findet nicht bzw. kaum statt.

zu 3.
Selbst in Düsseldorf finden im Zeitraum von 22 bis 6 Uhr Starts statt. Vielleicht besser mal richtig informieren, bevor man Fehlinformationen verbreitet. Auch hier gibt es leider noch immer kein Nachtflugverbot, sondern nur stärkere Einschränkungen als zum Beispiel in Köln/Bonn

zu 4.
Auch diese Aussage ist so nicht korrekt. Es gibt Fortschritte bei der Technik. Zum Teil gibt es dabei Lärmminderung pro Maschine, allerdings hat sich die Anzahl auch erhöht, sodass sich die Effekt zumindest ausgleichen. Allerdings wird die Bevölkerung deutlich stärker belastet, weil viel mehr Flieger unterwegs sind.
Zudem sind auch Maschine zumindest in Erforschung, wenn nicht schon im Bau die zwar Effizienter mit Treibstoff umgehen, dafür aber deutlich lauter sind. Da die Firmen der Wirtschaftlichkeit den Vorzug geben werden, ist klar, dass der Lärm noch mehr zunehmen wird.

Natürlich ist auch subjektives rechtlich bewertbar. Wenn etwas von nur einer Person als störend empfunden wird, ist es zu laut.

Auch lässt die Empfindlichkeit des Gehörs Problemlos messen und als Grundlage nehmen. Zum Beispiel in Form der Hörschwelle die beim Einzelnen unterschiedlich liegt.

Echt? Wo stehen diese Lärmgrenzwerte denn? Für Fluglärm gibt es bisher nur Werte zur Abgrenzung der Lärmschutzbereiche, aber keine Grenzwerte für den Fluglärm. Die hat der Gesetzgeber bisher nirgends festgelegt, weil die Flugverkehr unverhältnismäßig bevorzugt wird gegenüber den anderen Verkehrsträgern. Eigentlich könnte man sich hier sogar bei der EU wegen Wettbewerbsverzerrung beschweren.

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