Und wieder Bahnversagen

Ja ein Stellwerk kann mal abbrennen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sicherlich signifikant größer als Null. Aber da dies vorhersehbar war, genauso wie regelmäßig Ausfälle von Stellwerken durch Hitze oder Gewitter, stellt sich die Frage, warum die Bahn hier nicht vorgesorgt hat.

Das Management zeigt hier mal wieder seine Inkompetenz. Zu Lasten von uns Fahrgästen. Was hätte man besser machen können lautet die erste Frage und die ist relativ simpel beantwortet. Man hätte rechtzeitig für Ersatz sorgen können. Zum Beispiel durch freie Kapazitäten in anderen Stellwerken oder durch ein Notfallstellwerk, was deutschlandweit übernehmen kann.

Wie der Umstieg von immer mehr auf Fernbusse zeigt, sind die Menschen Unzuverlässigkeit für überhöhte Preise leid. Sei es nun Klimaanlagen die jedes Jahr ausfallen, wenn es mal warm ist oder Herbstlaub, was ja auch so unvorhersehbar ist.

Die Wahrheit ist doch wohl, dass es für die Bahn billiger ist, die Fahrgäste zu entschädigen, als das Problem zu beseitigen. Das Image scheint denen egal zu sein. Aber das fängt ja schon bei der Ehrlichkeit an, wo Verspätungen erst ab mehr als 5 Minuten gezählt werden. Sonst hätten sicherlich mehr als 90 % der Züge Verspätungen auf ihrer Strecke. Echte Pünktlichkeit ist weniger als eine halbe Minute.

Und vor allen Dingen nicht ständige Verspätungen, wegen Güterzügen und ähnlichem.

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