Die Bahn bekommt es einfach nicht gebacken

Nach der Verfrühung bei der angekündigten Verspätung setzt sich auch in dieser Woche die miserable Informationspolitik der Bahn fort. Bin ich froh, dass ich letzte Woche zum Großteil nicht mit der Bahn fahren musste. Das war mal richtig entspannend.

Beschwerde wegen beständiger Verstöße gegen die Fahrgastrechteverordnung
Guten Tag,

ich hoffe Sie hatten einen besseren als ich, weil ich heute (03.11.2015) schon wieder einen miesen Start in den Tag hatte. Nachdem gestern der IC 2319 mit 25 min Verspätung in Bonn ankam wurde der IC 2319 heute in Duisburg erst mit 5 Minuten Verspätung angekündigt nur um dann als ich gerade oben am Gleis ankomme, plötzlich auf 25 Minuten zu steigen. Als ich die 5 Minuten auf der Tafel gesehen habe, dachte ich okay kann man noch mit leben. Ansonsten hätte ich mich beeilt um noch den ICE mit Umstieg in Köln/Messe Deutz zu erwischen. Dem konnte ich so aber nur noch hinterherwinken.

Und warum das alles, weil die Bahn schon wieder nicht vernünftig informiert. Genau wie vor zwei Wochen, wo Züge mit Verspätung angekündigt wurden, aber pünktlich im Bahnhof ankamen. Auch da wurden die Informationspflichten nach Fahrgastrechteverordnung massiv verletzt.

Zuerst wollte ich mich bei der 3-S-Zentrale beschweren, die hat das Gespräch, aber einfach weggedrückt. Dann am Schalter in der Bahnhofshalle Duisburg machte ich meinen Ärger Luft und wurde um 6:15 von einer Frau ***** angepflaumt. Vielleicht noch halbwegs verständlich. Unverständlich ist mir aber die mangelnde Kenntnis dieser Frau. Denn die war allen ernstes der Meinung es gäbe ein Fahrgastrechtegesetz und nicht die Fahrgastrechteverordnung von der EU. Bildet die Bahn ihr Personal wirklich so schlecht aus, dass die nicht einmal die aktuell gültigen Rechtsnormen kennen?

Dann kommen dazu die täglichen Verspätungen in Bonn, wegen dem Güterverkehr, was die Bahn aber nicht zugeben will. Mal ganz abgesehen von Entschädigungen nach Fahrgastrechteverordnung, weil die Bahn sich ständig verspätet.

Das war definitiv meine letzte Bahncard 100. Telearbeitsplatz, Auto oder Zweitwohnung erscheinen mehr und mehr die bessere Alternative zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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  1. Pingback: Mal wieder eine fade Entschuldigung für das Bahnversagen. | ulrics

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