Demos und Gegendemos am HBF Duisburg

Jeden Montag marschieren Menschen am HBF, die sich in primitiver Angst ergehen oder einfach nur gerne in Hass schwelgen. Dazu kommen noch die sinnlosen Gegendemos, denn die bringen nur noch mehr Beachtung.

Die schweigende Masse stimmt weder der einen noch der anderen Seite zu, welche versuchen über die Anzahl der Teilnehmer ihre Meinungshoheit zu dokumentieren, was nichts anderes ist, als numerischer ein Schw*nzvergleich.

Ich frage mich, ob was hier geschieht nicht sogar eine Missbrauch des Versammlungsrechts ist (Artikel 18), weil hier jede Woche die Polizei massiv gebunden wird und diese deswegen nicht für andere Aufgaben zur Verfügung steht. Wie zum Beispiel die Unterbindung krimineller Aktivitäten, wie sie von der einen Seite kritisiert wird. Damit wird versucht den Rechtsstaat auszuhöhlen.

Die Gegendemonstranten, insbesondere die gewalttätigen Linksextremen machen es nicht besser. Durch diese wird noch mehr Polizeipersonal gebunden und es ist fraglich, ob dies überhaupt etwas bringt außer die Pendler von ihrem Feierabend abzuhalten.

Letzten Montag war das der Fall auf der einen Seite des Bahnhofs die Rechten, auf der anderen die Linken und dazwischen tausende Pendler, welche ihren Bus suchen durften. Denn keiner hielt an den üblichen Stellen.

Mindestens zwei Haltestellen waren komplett gesperrt, wenn nicht sogar drei. Und teilweise gab es keinerlei Hinweise, wo man denn nun hinmusste. Zum Beispiel an der Haltestelle hinter dem HBF beim Kino stand niemand von der DVG. Dies Bushaltestelle war noch hinter den kleinen Kreisel verlegt worden. Natürlich komplett ohne erkennbare Ausschilderung für den Weg dorthin.

In den Zeitungen las ich im Vorfeld nichts zu dieser Verlagerung nur etwas Lukas Hirtz, der seine wilden Theorien unters Volk brachte. Glaubt der wirklich, dass jemand zu einer derartigen Demo geht, wo man um seine Gesundheit wegen gewaltbereiter Linksextremer fürchten muss, die sich mit der Polizei anlegen wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass man nach einem harten Arbeitstag meist einfach nur noch Hause will, besonders wenn einem die Bahn mal wieder übel mitspielt, wie etwa Verspätung wegen irgendwelcher Gründe.

Mir tun die Polizisten jedenfalls richtig leid, die noch mehr Überstunden schieben müssen und jede Person, welche nicht zu der Demo unterstützt die Polizei, dass sie uns schützen kann.

So gesehen hat die Pegidademo indirekt die Zwischenfälle von Köln unterstützt indem sie durch viele Überstunden die Polizeikräfte geschwächt hat. Wer also zu einer der beiden Demos geht unterstützt chaotische Zustände, gegen die zumindest eine der beiden Seiten angeblich demonstriert.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Pendler in der Kälte stehen durften und damit in ihrem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt wurden.

Aber zumindest habe ich Gegenmaßnahmen eingeleitet. Mal schauen, was dabei herauskommt.

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