Informationspolitik DVG: In nichts der Bahn nachstehend. Leider

Folgendes schickte ich der DVG:

Guten Tag,

ist es zuviel verlangt die Kunden vernünftig zu informieren?

Ich stand gestern (24.02.2016) mit der 923 (17:49 ab HBF) im Stau von Anfang Rotlichtviertel bis zur Kreuzung Brücke der Solidarität. Keine Ahnung was hier passiert war, aber Details interessieren mich hier ohnehin nicht. Hätte ich vorher gewusst, dass der Verkehr so gestaut ist, wäre ich auf die RB33 ausgewichen und wäre sogar deutlich früher zuhause gewesen, obwohl ich noch 15 Minuten hätte warten müssen.

Nicht gemacht habe ich das, weil ich mit der 923 theoretisch schneller gewesen wäre.
Ist es so schwer das auf den Tafeln anzuzeigen?
Wozu stehen die überhaupt da, wenn die eh nur eine Fahrplanübersicht anzeigen? Da könnte man auch direkt die unter Hälfte für Verkehrsprobleme nutzen.

Aber nicht so vage Angaben, wie Verkehrsprobleme und einige Linien, sondern konkret welche Linien durch was betroffen sind. Leider gibt es ja keine APP, welche einen hier zuverlässig informiert und die StauAPPs sind nur für Autobahnen.

Besonders schlimm wird es mit der Baustelle auf der Brücke der Solidarität werden. Hier wird sich bestimmt wieder zeigen, das unser Planungsdezernent dieser Bezeichnung keine Ehre macht. Hat man ja bereits damals bei der A40-Brückensperrung gesehen.

Als Antwort bekam ich folgendes:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihren kritischen Hinweis, denn so helfen Sie uns weiter ggf. interne Schwachstellen zu erkennen und abzustellen, damit wir unsere Dienstleistung und unseren Service in der Qualität erbringen können, die Sie als unser Fahrgast zu Recht erwarten dürfen.

Als die Fahrgastinformationssysteme seinerzeit eingeführt wurden, waren sie die modernsten ihrer Zeit. Allerdings kann das System nur die fahrplanmäßigen Abfahrtzeiten der Fahrzeuge angeben, ein Fahrtausfall kann z. Z. systemseitig nicht erkannt werden. Derzeit wird eine Modifizierung des Systems durch uns geplant. Nach derzeitigen Planungen wird das System in den nächsten 2 – 3 Jahren unsere Fahrzeuge in Echtzeit erkennen und auf den Fahrgastinformationssystemen aktuelle Informationen anzeigen.

Wir bedauern die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und entschuldigen uns dafür.

Worauf ich natürlich wiederum reagieren musste:


Eine Echtzeiterfassung der Fahrzeuge ist nicht notwendig, um festzustellen, dass bestimmte Strecken durch Stau blockiert sind. Hierzu ist lediglich Kommunikation der Busse mit der Leitstelle notwendig und ich gehe davon aus, dass dies ohnehin stattfindet.

Davon abgesehen haben heute viele Menschen ein Smartphone dabei und würden sicherlich mit Meldungen unterstützen. Oder jeder Fahrer bekommt ein Smartphone mit Ortung. Das ist alles machbar und die Kosten halten sich auch in Grenzen. Man muss es bloß wollen.

Vieles lässt sich durch kleine Änderungen der Organisation kompensieren. Also quasi kostenneutral führt aber zu höherer Akzeptanz.

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