Soldaten sind zur Wahrheit verpflichtet – Eigentlich

Da ist es schon verwunderlich, dass man bei einem Berufssoldaten, der natürlich auch gemäß Soldatengesetz § 13 zur Wahrheit verpflichtet ist, als Berufsangabe Bundesbeamter findet.
Wobei ich dies natürlich auch falsch interpretieren könnte, aber im Gesamtkontext ergibt sich ebenfalls aus dem Soldatengesetz, dass man sich nicht einfach als Bundesbeamter bezeichnen darf.
Insbesondere, wo es zuerst der Ernennung zum Beamten bedarf.

Ich Frage mich, ob dies nicht bereits Amtsanmaßung ist. Ebenfalls könnte dies auch unter § 132a StGB fallen:

(1) Wer unbefugt
1. inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

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