Bahnhofsmanagement Duisburg – Miserable Informationen nach Selbstmord – mal wieder

Die Bahn erinnert mich manchmal an ein Kind was nicht lernt und immer wieder auf die heiße Herdplatte fasst.
Letzte Woche Donnerstag gab es ja mal wieder einen Selbstmord und als wäre dies schlimm genug, informiert die Bahn zögerlich und für Fahrgäste sehr unzureichend.

Deshalb schrieb ich der Bahn, mal wieder wegen der schlechten Informationsflüsse.

Sehr geehrte Personen,

ist es wirklich zu viel verlangt, dass die Bahn vernünftig informiert.

An so einem Selbstmord kann man nicht viel ändern. Schon aber daran die Kunden vernünftig zu informieren, was wieder einmal nicht geschah.

Kurz nach 5 Uhr wurde Notarzteinsatz gemeldet zwischen Essen und Duisburg. Erst später wurde dies korrigiert zu zwischen Mühlheim Styrum und Duisburg Kaiserberg.

Warum dies einen Unterschied macht? Ganz einfach. Ist die Strecke Essen Duisburg dicht, dann hat dies keine Auswirkungen auf die Strecke Oberhausen Duisburg. Selbstmörder bei Kaiserberg aber schon.

Wäre das klar gewesen hätte ich mir den Weg zum Bahnhof sparen können. Denn da läuft nichts mehr. Und genau so war es auch.

Ein Zug der angeblich nach Düsseldorf fahren sollte von Gleis 11 zeigte als Fahrtziel Münster an und die angeblichen 25 Minuten Verspätung waren da bereits 35 Minuten. Durchsagen und Infos erfolgten nicht. Außer natürlich darüber, welche Züge ausfallen würden. Dies hilft uns Kunden aber nicht im geringsten. Wir brauchen schnelle und verlässliche
Informationen, wann und wie schnell wir ans Ziel kommen und nicht dieses deutlich merkbare kopflose Informationschaos.

Der Taxiservice auf dem Bahnhofsvorplatz war ebenso schlecht organisiert und auf die Alternativen mit ÖPNV (901 bis Mühlheim und U18 bis Essen) wurde nicht hingewiesen. Dauert zwar länger geht u.U. aber schneller als mit Taxi.

Wobei die DVG in Duisburg natürlich auf den Umstand des Notarzteinsatzes bereits im Bus hätte Hinweisen können, was auch nicht geschah. Ich wusste nur deshalb, weil ich aus Erfahrung weiß, wie unzuverlässig die Bahn regelmäßig ist. Nicht nur was Informationen angeht, sondern auch was die ständigen Verspätungen, wie etwa beim IC 2012 der in den letzten Wochen fast immer Verspätung hatte.

Es kann immer etwas passieren, aber ständige Wiederholungen fallen mir
als regelmäßigen Fernpendler dann doch auf. Wie etwa die häufigen
technischen Störungen am Zug oder sehr häufig Verspätungen bei Zügen,
welche über Stuttgart führen.

Und lernen scheint die Bahn als Unternehmen auch nichts aus diesen
Problemen, denn bisher scheint es eher schlimmer zu werden, als besser.

Ich erwarte nicht, dass immer alles reibungslos funktioniert, aber
schon, dass alles machbare getan wird uns dies ist definitiv nicht der Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Natürlich gab es auch Antworten, aber außer die üblichen Entschuldigungen und dass man es an die Fachabteilung weitergeleitet hätte gab es nichts.

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