Wachstum ist Illusion

Wirtschaftswissenschaftler haben Fantasie und Humor, wie anders kann man sich erklären, dass diese einem ständig etwas vom Wachstum erzählen. Als würde es immer höher, schneller und weiter gehen. Vielleicht dient dies auch nur der eigenen Daseinsberechtigung.
Ein ständiges Wachstum widerspricht dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Da dieser bisher unwiderlegt für das gesamte Universum gilt und inhaltlich etwa sagt, dass die Unordnung bzw. das Chaos immer nur zunimmt, kann es kein Wachstum geben, es sei denn man würde die Wirtschaft als Chaos betrachten.
Genauso wie bei der Gewinnung von Energie, wo z.B. immer ein Teil als Wärme verloren geht, zeigt die Gesamtbetrachtung ein anderes Bild, als jenes was uns Wirtschaftswissenschaftler immer einreden wollen. Das Wirtschaftsperpetumobile mit permanenten Wachstum gibt es nicht.
Natürlich verstehen Wirtschaftswissenschaftler wenig von Naturwissenschaften. Oder vielleicht wollen sie es auch nicht verstehen, denn es würde ja zum Teil die Existenzberechtigung vernichten.
Was uns als Wachstum verkauft wird, ist immer nur die Betrachtung eines Teilaspekts, der größer wird, allerdings ohne die gegenteiligen Auswirkungen vollumfänglich zu berücksichtigen.
Sei es nun die Inflation, welche Werte vernichtet. Sei es nun die Pleite von Firmen oder was sehr gerne vernachlässigt wird sind die Umweltauswirkungen. Etwa die Vernichtung von Grünfläche und damit der Lebensqualität. Die Zunahme von Lärm durch mehr Verkehr. Klimawandel, der seine Ursache im vermeintlichen Wachstum hat. Selbst Flüchtlinge sind genau betrachtet negative Auswirkungen des „Wachstums“, denn wenn wir konsumieren, müssen die Werte irgendwo herkommen. Etwa aus Ausbeutung in Afrika. Wo z.B. Ackerland für seltene Erden vernichtet wird. Oder Überflutung lokaler Märkte mit Hühnerschenkeln, welche die dortige Wirtschaft schrumpfen lassen.
Aber man betrachtet als Wirtschaftswissenschaftler wohl immer nur einen kleinen Bereich und spricht dann von Wachstum. Dabei ist das Gesamtsystem durch Vernichtung von Werten geprägt. Am Ende des Prozesses hat das Gesamtsystem immer weniger als vorher. Weniger Ressourcen, weniger Lebensqualität, weniger Wert oder platzende Immobilienblasen. Das Gesamtvermögen schrumpft kontinuierlich.

Die Wirtschaftswissenschaftler können natürlich gerne versuchen mich zu widerlegen, was sie aber nicht schaffen werden und höchstens mit heißer Luft zur Entropie beitragen werden.

Fazit: Es gibt kein Wachstum, sondern nur Verlagerung und dies immer mit Verlusten.

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