Anfrage an Herrn Remmel zum Super-GAU Tihange

Ich hoffe doch, dass vom Landesumweltministerium die Behauptungen aus dem BMUB überprüft wurden.

Sehr geehrter Herr Remmel,

Frau Hendricks behauptet regelmäßig sie könnte nichts gegen die Lieferung von Brennelementen an den Pannenreaktor Tihange tun. Ich gehe davon aus, dass das Umweltministerium NRW dies sehr genau geprüft hat. Welche rechtliche Optionen wurden hier konkret überprüft?

Welche Messeinrichtungen gibt es, damit die Bevölkerung in NRW rechtzeitig von radioaktiven Wolke erfährt?
Da anscheinend auf Sicherheit in Tihange kein Wert gelegt wird und es zudem zu einer anfänglichen Vertuschung kommen könnte, stellt sich für mich die Frage, wie man davon rechtzeitig erfährt, wenn aus Belgien keine Informationen kommen. Selbst wenn nichts vertuscht wird, könnte es zu Verzögerungen durch das Chaos kommen.
Wenn allerdings die Deutsche Bevölkerung nichts weiß, kann sie sich auch nicht wappnen. Da die Zeit, bis zu wesentlichen Bevölkerungszentren unter normalen Bedingungen nur 4-5 Stunden beträgt und es auch dauert, bis die Bevölkerung informiert ist, kann es hier durchaus zu ungewollter Exposition gekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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