Flughafen schützt Passagiere nicht vor Tanklager

Folgende Antwort bekam ich an meine persönliche Emailadresse, obwohl ich das ganze über Frag den Staat anfragte:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihren Antrag vom 10.11.2016 nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW, UIG NRW, VIG und Ihre Erinnerung vom 13.01.2017 habe ich erhalten.

Die von Ihnen angeführten Dokumente können Sie nach Terminabsprache gerne bei mir einsehen.
Diese Dokumente enthalten aber keinen Hinweis auf die Bemessung der Sicherheitsabstände.
Das maßgebliche Dokument stelle ich Ihnen aber bei der Einsicht ebenfalls zur Verfügung.

Eine Übersendung dieser Dokumente als PdF ist mir nicht möglich, da mir diese nur in Papierform vorliegen.

Die verspätete Antwort bitte ich zu entschuldigen.

Angefragt hatte ich über Frag-den-Staat. Dies hatte zwei Gründe. Einmal die öffentliche Dokumentation und da die Stadt Düsseldorf sich erst durch diesen Druck überhaupt zu einer Antwort bequemt hatte.
Da die Antwort nicht wirklich erhellend war, stellte ich eine zweite Anfrage, wo ich nun mit erheblicher Verzögerung wohl eine auch nur meiner Beharrlichkeit zu verdankende Antwort bekam.

Den Grund kann ich natürlich nicht erkennen, warum hier so zögerlich geantwortet wird. Will die Stadt Düsseldorf etwas verbergen? Oder ist es nur die Person mit den Informationen?

Ich vermag es nicht zu sagen.

Da kommt quasi eine Bombe direkt neben den Flughafen und Vorkehrungen werden wohl keine getroffen.
Jedenfalls kann man dies, dieser Einladung entnehmen, denn wenn die Abstände nicht betrachtet wurden, können natürlich auch keine Schutzvorkehrungen am Flughafen getroffen werden. Somit setzt das Tanklager die Passiere am Flughafen einer Gefährdung aus ohne, dass überhaupt betrachtet wurde, ob und welche Maßnahmen zu treffen sind.

Wenn man so darüber nachdenkt, erklärt sich natürlich, warum die Person, von der das Schreiben stand, so widerwillig erscheinend antwortete. Einen Baugenehmigung für eine Gefahrstofflager erteilen, wo die Hausaufgaben nicht ausreichend gemacht wurden, finde ich überaus heikel. Besonders, wenn die Stadt sowohl teilweise Eigentümer, als auch Genehmigungsbehörde ist.

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Eine Antwort zu Flughafen schützt Passagiere nicht vor Tanklager

  1. Ulrich Leser schreibt:

    Endlich jemand, der das Schweigen zum Soldaten bricht! Bravo!
    Wie ich der Presse entnehmen durfte, sind die Wahlen erwartungsgemäß abgelaufen. Eine Zustimmung von 75% finde ich zwar mickrig, wie hätte sie aber ohne die GÄSTE ausgesehen?

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