Piratenpartei Duisburg Teil 5: Warum gibt sich ein Soldat als Beamter aus?

Ich hatte das Thema schon einmal etwas allgemeiner hier aufgegriffen und rechtlich versucht zu bewerten.

Interessant war die Reaktion der Person darauf. Obwohl ich keinen Namen nannte, sondern das Thema nur hier und da bei Facebook verbreitete ging ein entsprechender Antrag an den Landesvorstand.

In lächerlichster Weise schilderte die Person, dass er nun von einem Angriff durch DAESH-Terroristen bedroht wäre. Na klar, genauso bedroht wie jeder andere in Deutschland. Äh ja, wie dies denn? Ich habe ja nicht einmal Namen genannt. Außerdem sind die Informationen ja allesamt öffentlich bekannt und für jeden der mal ‚Berufssoldat‘ und ‚Piratenpartei Duisburg‘ in einer Suchmaschine eingibt leicht auffindbar. Ratsinformationssystem stand er bei der letzten Kontrolle am 11.02.2017 noch als Bundesbeamter. Und selbst auf der Seite der Piratenpartei Duisburg steht diese Information.

Aber was treibt eine Person wirklich dazu sich als Bundesbeamter auszugeben? Schämt er sich etwa dafür Berufssoldat zu sein? Warum denn, ist doch völlig okay. Oder verspricht er sich Vorteile, wenn sich als etwas anderes darstellt, als er wirklich ist. Erinnert mich ein wenig an Petra Hinz.

Ich erinnere mich an eine Aufstellungsversammlung für die letzte Landtagswahl. Dort, so erinnere ich mich daran, meinte er auch, dass er eigentlich Beamter wäre. Kann aber auch sein, dass meine Erinnerungen mich hier trügen.

Ich habe natürlich Screenshots bzw. Ausdruck von den betreffenden Seiten angefertigt. Die Person hat auch bereits mehrfach versucht mich einzuschüchtern (u.a. Klageandrohungen), um mich mundtot zu machen. Ich würde sagen, dass da jemand ziemlich Angst vor der Wahrheit hat. Aber war da nicht etwas mit der Androhung von empfindlichen Übel? Ach ja, StGB § 240 Nötigung.

Wobei ich die viel interessantere Frage finde, wo die Person sonst überall noch lügt. Dies dürfte wohl häufiger der Fall sein, jedenfalls, wenn man in Betracht zieht, dass er es mit Transparenz auch nicht so hat.

Was manche sagen hat den Wahrheitsgehalt einer Fakenews

(17.01.2017 Ulrich Scharfenort)

Dieser Beitrag geht schon etwas tiefer, aber kratzt immer noch nur an der Oberfläche. Der Sumpf geht noch viel tiefer, wird aber in der nächsten Zeit weiter trocken gelegt.

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Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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Einer der Grundwerte der Piraten ist Transparenz und das Ändern der etablierten Politik.

Auch Whistleblowing will die Piratenpartei fördern.

Genau in diesem Sinne will ich diese Serie von Blogbeiträgen verstanden wissen.

Die Missstände im Kreisverband Duisburg bestehen nicht erst seit gestern. Es gab viele Versuche daran etwas zu ändern, aber die Verantwortlichen sind lern- und beratungsresistent. Was ich sehr bedauerlich finde. Noch viel bedauerlicher finde ich, dass ich dies Probleme kurz vor einer Wahl öffentlich mache.

„Hier stehe ich und kann nicht anders!“ (angeblich Luther)

Die meisten Informationen sind ohnehin öffentlich zugänglich. Ich fasse sie hier nur zusammen.

Ich bin nur der Überbringer der Intransparenz und versuche diese zu beheben, also wenn ihr jemanden strafen wollt, dann die Verantwortlichen.

pidu

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