Piratenpartei Duisburg Teil 7: Die Dreistigkeit von Kurt Klein

Also bei so einem Antrag hört sich doch echt alles auf.
Ich wollte es erst nicht glauben, als ich nach der KMV von diesem Antrag gehört habe.
Hätte ich davon im Vorfeld gewusst, wäre ich ganz sicher anwesend gewesen.

Von dem Geld könnte man sicherlich einiges für den Wahlkampf verwenden.
Die Duisburger Piraten brauchen ganz sicher keinen Vertreter auf der Münchner Sicherheitskonferenz und wenn er als AK-Mitglied dahin will, soll er dies gefälligst über den AK beantragen.

Aktuelle Anträge

Eingang: 29.01.12017 / 12:40

Ticket: 242085

Antragsteller: Kurt Klein

Die Kreismitgliederversammlung möge folgendes beschließen:

Die Kreismitgliederversammlung beauftragt Kurt Klein zur Teilnahme an der Pirate Security Conference und Munich Security Conference als Vertreter der Duisburger Piraten und
Mitglied des AK Außen- und Sicherheitspolitik der Piratenpartei Deutschland vom 15.02. bis 19.02.2017.

Besonderes Interesse der Duisburger Piraten liegt hier in Erkenntnissen über den aktuellen Sachstand der Cyberkriegsführung staatlicher Akteure zum Nachteil von Netzwerken im
Betrieb öffentlicher Dienstleister um auf eine entsprechende Berücksichtigung bei der Konzeption und Inbetriebnahme des neuen Duisburger IT Konzepts hinwirken zu können.

Die Übernahme der Reise- Verpflegungs- und Unterkunftskosten erfolgt zu Lasten des Kontos des Kreisverbandes bis zu einer Höhe von 1500,00€.

So eine Selbstbedienungsmentalität ist inakzeptabel. Da soll also allen ernstes eine Lustreise durch den Kreisverband finanziert werden. Wenn jetzt wirklich 1500 Euro für die Reise gebunden wurden, stehen die nicht für den Wahlkampf zur Verfügung.

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Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6

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Einer der Grundwerte der Piraten ist Transparenz und das Ändern der etablierten Politik.

Auch Whistleblowing will die Piratenpartei fördern.

Genau in diesem Sinne will ich diese Serie von Blogbeiträgen verstanden wissen.

Die Missstände im Kreisverband Duisburg bestehen nicht erst seit gestern. Es gab viele Versuche daran etwas zu ändern, aber die Verantwortlichen sind lern- und beratungsresistent. Was ich sehr bedauerlich finde. Noch viel bedauerlicher finde ich, dass ich dies Probleme kurz vor einer Wahl öffentlich mache.

„Hier stehe ich und kann nicht anders!“ (angeblich Luther)

Die meisten Informationen sind ohnehin öffentlich zugänglich. Ich fasse sie hier nur zusammen.

Ich bin nur der Überbringer der Intransparenz und versuche diese zu beheben, also wenn ihr jemanden strafen wollt, dann die Verantwortlichen.

pidu

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