Innere Sicherheit?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass eine pauschale Antwort zur Inneren Sicherheit, mehr Überwachung heißt.

Nehmen wir als Beispiel mal Radar-Jäger, der sich ja mit Verkehrsüberwachung in Szene gesetzt. Mehr Unfalltote soll hier mit Tempoüberwachung begegnet werden.

Bei Terroranschlägen scheinen die Innenminister sofort ihren Überwachungskatalog aus der Schublade zu ziehen und versuchen die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beschneiden.

Problembezirke in Städten? Na klar, da werden ein paar Kameras aufgehängt und alles wird ganz super und fantastisch.

Und die neueste Überwachung von Alexander Dobrindt, welche sich Maut schimpft ist da noch gar nicht offiziell mit dabei. Aber letztendlich wird das System, nach der Einführung, auch zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt werden.

Und was haben all diese Maßnahmen gemeinsam? Genau es handelt sich hier um Populismus, der einem Sicherheit vorspiegeln soll. In Hinblick auf Prävention wird gar nichts getan. Etwa durch besser Bildung und Erziehung. Das scheint nicht so wichtig zu sein. In Hinblick auf Personal wird auch zu wenig getan, dabei nützt die schönste Technik nichts, wenn es kein oder viel zu wenig Personal gibt. Aber eine Kamera ist natürlich billiger, als ein guter Mitarbeiter.

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