Rechtsgrundlage für Pseudorundfunk

Ich habe jetzt mal die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalen), so eine Art GEZ/GEMA für den privaten Rundfunk angeschrieben, weil anscheinend versucht wird Youtube-Channels und ähnliches zu Rundfunkanstalten zu erklären.

Bei Frag-den-Staat, stellte ich folgende Frage:

Wie der Berichterstattung zu entnehmen ist, versucht die LfM von Personen, welche im Internet Informationen über Videoplattformen verbreiten, eine Rundfunklizenz zu fordern.

Was ist hierfür die Rechtsgrundlage?
Welche juristische Definition von Rundfunk wird hier angewandt?
Woher stammt diese Definition?
Nach welcher Rechtsgrundlage sind die Seitenbetreiber keine Rundfunkanstalten?
Warum wurden die für die Plattformen verantwortlichen Firmen nicht angeschrieben, da diese einer Sendeanstalt am Nächsten kommen?
Wie viele Fälle dieser Art sind derzeit in Bearbeitung?

Denn es ist einfach absurd, was hier versucht wird.
Kommt mir eher so vor als würde versucht eine Liberalisierung zu verhindern und ein veraltetes Geschäftsmodell (Fernsehen) vor Konkurrenz zu schützen. Erinnert ziemlich an die Drecksstromkonzerne, welche alles tun, um eine erfolgreiche Änderung unseres Energiesystems zu behindern.

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