Spruch zum Sonntag

Wer schnell bekannt wird, wird auch schneller wieder unbekannt.

(Ulrich Scharfenort, 07.08.2015)

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Und ja, ich bin Intolerant!

Da es schon häufiger mal diesen Vorwurf gab. Natürlich bin ich intolerant. Insbesondere bei Rücksichtslosigkeit.
Denn es ist echt traurig, dass rücksichtslose Menschen immer Toleranz fordern. Für Rücksichtslosigkeit kann es aber keine Toleranz geben, denn solche Menschen wollen dann nur noch mehr. Lässt man mal etwas zu heißt es plötzlich, dass das Tradition wäre.

Ich bin und bleibe Intolerant gegenüber:
– Selbstdarstellern, die sich durch Lügen und Intrigen an der Macht halten
– Undemokraten
– Dummheit
– Lärmmachern
– Eigenen Fehlern
– Gröberem Fehlverhalten

Zumal, ich es reichlich intolerant finde, zu sagen ‚Uns stört das nicht, also darf es auch niemand anderen stören‘

Toleranz ist und bleibt keine Einbahnstraße.

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Cold Call von Nummer 040 38907 2600

Natürlich ist es nicht ungewöhnlich auf einem Handy Anrufe zu bekommen, als da aber die mir unbekannte Nummer 040 38907 2600 auftauchtet wunderte ich mich und schaute mal nach.

Über Tellows stieß ich schließlich auf Phone Research Field. Auf der Seite ist zwar die Nummer angegeben, aber in einer Schreibweise, die man so nicht bei Google eingibt: (040) 389 072-600.

Bei einer Suche der Nummer ohne Zeichen dazwischen tauchte die Seite nicht auf. Ein klares Indiz dafür, dass man nicht gefunden werden möchte. Was aber kein Wunder sein dürfte:

Es handelt sich dabei um das geschäftsmäßige Erheben, Verarbeiten oder Nutzen von Daten für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung.

Das Nutzen von Daten fällt auch der Datenhandel und einige Daten können auch ohne Einverständnis gehandelt werden.

Das bestimmte Daten in bestimmter Kombination nicht an Dritte weitergegeben werden, beunruhigt mich eher. Denn normalerweise lautet die Formulierung: ‚Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben‚ So wie es auf der Seite formuliert wurde klingt mir das mehr als verdächtig.

An die Nummer kann die Stelle nur über einen Pedictive Dialer (Wählcomputer) gekommen sein, da ich diese ansonsten nicht verbreite.
Bei mir war es nur ein Anruf, dann ging die Nummer in die Sperrliste, was man auch im Festnetz bei guten Routern machen kann. Telefonterror, wie einige ihn bei Tellows beschrieben, muss man sich nicht antun. Wenn der Router auch ein Protokoll der Anrufe anfertigt, freut sich die Bundesnetzagentur sicherlich über einen Hinweis.

Dieser Artikel hier weckt auch nicht gerade mein Vertrauen.

Auf der Seite ebenfalls aufgeführt waren die Telefonnummer:
– 0406921820
– 04082217930

Empfehlung:
Die drei Nummern sperren und sich nicht am Abend belästigen lassen.

Meinungsumfragen sind eh nicht repräsentativ, wenn sie per Telefon durchgeführt werden, da nicht jeder eins hat und nicht jeder dran geht oder bei so etwas mitmacht.

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Umweltbundesamt musst für Flugrouten zahlen.

Als ich beim Umweltbundesamt nachfragte, ob diese ein Gesamtdokument der aktuellen Flugrouten mit allen Veränderungen hätte, hatte ich ja mit vielen Antworten gerechnet, aber nicht damit, dass selbst das Umweltbundesamt dafür Steuergelder bezahlen muss, um die aktuell geltenden Verordnungen zu bekommen.

Und bei wem müssen sie bezahlen?

Ja genau bei der Eisenschmidt GmbH.

Aber warum stellt werden einer staatlichen Stelle nicht die Informationen von der zuständigen staatlichen Stelle (Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung) kostenfrei zur Verfügung gestellt?

Schon sehr seltsam, weshalb ich an der Sache auch dranbleiben werde.

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Antwort Verkehrsministerium zu Flugrouten

Ich hatte nachdem sich das BAF im Emailverkehr quasi geweigert hatte die Flugrouten herauszurücken beim Bundesverkehrsministerium angefragt wegen der Flugrouten. Der gesamte Ablauf ist hier zu finden.

Kann doch echt nicht sein, dass eine Verordnung, welche so viele Menschen betrifft unter Verschluss gehalten bzw. in einer Form veröffentlicht wird, den nicht verständlich ist. Schließlich werden immer nur die Änderungen veröffentlicht.

Wegen der Antwort, aber ich mich an den Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit gewandt, dieser Vorgang ist allerdings noch offen.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

hiermit bestätigen wir den Eingang Ihrer Anfrage vom 30.11.2016, mit der Sie darum baten, Ihnen

„die URL, wo sich die Flugverfahren (umgangssprachlich Flugrouten) für die deutschen Verkehrsfiughäfen komplett und
ohne Einschränkungen in der aktuellen Version befinden,“
zuzusenden.

Eine solche URL (Uniform Resource Locator) bzw. Internetseite existiert jedoch nicht.

Flugverfahren werden gemäß § 32 Abs. 4 Nr. 8 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) i.V.m.§ 33 Absatz 2 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) durch das Bundesamt für Flugsicherung durch Rechtsverordnung festgelegt.

Diese Rechtsverordnung und die jeweiligen Änderungsverordnungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der amtliche Teil des Bundesanzeigers ist für jedermann jederzeit frei zugänglich und im Internet unter der Adresse: http://www.bundesanzeiger.de abrufbar. Veröffentlichungen im amtlichen Teil des Bundesanzeigers können unentgeltlich ausgedruckt und gespeichert werden (vgl. §§ 5, 6 Gesetz über die Verkündung von Rechtsverordnungen und Bekanntmachungen (VkBkmG)).

Flugverfahren richten sich als Sicherheitsanweisung an Luftfahrzeugführer. Sie sind für die Verwendung durch Luftfahrzeugführer im Zuge ihrer Flugvorbereitung in grafischer Form mit schriftlichen Informationen uncl Anweisungen auch im Luftfahnhandbuch (Aeronautical Information Publication _ AIP) der Bundesrepublik Deutschland, herausgegeben von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, und entgeltlich vertrieben durch die zur DFS Group gehörende Firma Eisenschmidt (https://www.eisenschmidt.aero/), veröffentlicht.

Die Eisenschmidt GmbH vertreibt also entgeltlich das Gesamtdokument?

Die Änderungensverordnungen nützen natürlich nichts, weil bei über 20 Änderungen kann man sich das aktuelle Originaldokument nur schwer zusammenreimen. Und das kostenpflichtige Exemplare liegt nahe von 200 Euro, also ziemlicher hoher Preis dafür, dass man sich nur mal informieren will.

Außerdem sind auch nur die letzten Änderungen im Bundesanzeiger Online verfügbar. Alle anderen müsste man vermutlich erst einmal aus einem gedruckten Exemplar herauskopieren.

Hier könnte man glatt auf die Idee kommen, dass es sich hier um gezielte Intransparenz handelt, damit die Eisenschmidt GmbH weiterhin Geschäfte machen kann. Allerdings geht dies zu Lasten der Bevölkerung, die ja unter den Flugrouten leiden muss und sich nicht einmal vernünftig informieren kann.

In meinen Augen ist dies so oder so ein Skandal.

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Achtung beim Justus Spiegelschrank vom Dänischen Bettenlager

Leider musste ich bei unserem Exemplar vom Justus Spiegelschrank fürs Badezimmer vom Dänischen Bettenlager einen ziemlich Mangel feststellen. Gekauft wurde dieser Schrank in Kirschbaumoptik 2012 oder 2013.
Und nun löste sich der Spiegel ab. Glücklicherweise entdeckten meine Frau dies noch rechtzeitig. Also zu einem Zeitpunkt, wo der Spiegel noch nicht ganz ab war. Dieser hätte ansonsten durchaus aufs Waschbecken stürzen und schlimmstenfalls jemanden verletzten können.

Nach Untersuchung des Spiegels und des Schranks fand ich einen ziemlich porösen Klebstoff, bei dem sich mir die Frage stellte, ob dieser überhaupt geeignet war für die feste Haftung in einem Badezimmer.

Da ich beruflich mal mit dem Thema Klebung zu tun hatte, weiß ich, wie kompliziert eine gute Klebung ist. Wenn man hier nicht aufpasst gibt es solche Ablösungen.

Es mag natürlich sein, dass wir ein Montagsmodell erwischt haben.

Sowohl für eine Lösung, als auch um auf eine mögliche Gefährdung hinzuweisen schrieb ich dem Dänischen Bettenlager.

U.a. Schrieb ich auch
„Die Frage ist, was sollen wir nun mit einem Schrank machen, den wir nicht nutzen können, der aber ansonsten zur übrigen Einrichtung passt?“

Was kam als Antwort?

Sinngemäß, dass es persönliches Pech wäre bzw. es nach fünf Jahren keine Gewährleistung mehr gäbe.

Auch ein deutlicherer Hinweis auf die Produkthaftung schien nicht zu den richtigen Schlüssen zu führen. Es kam nämlich zurück, dass die Gefährdung durch entfernen des Spiegels ja beseitigt wäre. Bei uns natürlich schon, aber auch bei allen anderen?

Zu einer Entschädigung sind sie nicht verpflichtet, aber nicht einmal die mögliche Gefährdung anderer zu thematisieren und vermutlich auch nicht zu berücksichtigen, dass finde ich nicht okay. Deswegen mache ich hier auch darauf aufmerksam.

Aus dem Umgang mit Problemen der Kunden kann man immer auch sehen, was man für ein Unternehmen vor sich hat. Und hier frage ich mich derzeit ernsthaft, ob ich den anderen Produkten vertrauen kann in Hinblick auf die Stabilität und Sicherheit.

Für mich persönlich habe ich den Spiegel wieder angeklebt, diesmal mit Silikon und doppelseitigen Klebeband und vorsichtiger ‚Aushärtung‘. Ich hege die Hoffnung, dass dies erst einmal halten sollte. Von einem Möbelstück erwarte ich allerdings eine Haltbarkeit von mind. 20 Jahren.

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IG BCE und ihre alternativen Fakten

Was für eine gewagte Behauptung, dass uns die Ökostromumlage mehr kosten würde, als die Kohlesubventionen. Das nenne ich bewusste Fehlinformation der Öffentlichkeit. Aber es versteht sich natürlich, dass ein Verband für Bergbau gegen die Energiewende wettert.

Allerdings müssen die Gesamtkosten betrachtet werden. Die Kohlesubventionen verursachen Umweltkosten. Auch heute noch. Da wären u.a. Saurer Regen und Waldschäden, dann Klimawandel mit den Folgen Flüchtlinge und Kriege, dazu kommt die Vergiftung des Wassers durch Grundwasserhaltung. Mal ganz abgesehen von den Gesundheitskosten.

Da Braunkohle genannt wird kommen auch noch die Flächenverluste hinzu, welche so niemals wieder gewonnen werden.

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