Air Berlin Pleite

Die Pleite von Air Berlin, war eine mit Ansage. So kurzfristig hatte ich zwar nicht mit gerechnet, auf mittlere Sicht war dies unumgänglich. Mit Preissteigerungen ist dadurch allerdings nicht zu rechnen. Dies wird sich von selbst einpendeln.

Der Markt bereinigt sich und das Überangebot wird nun reduziert. Dies heißt aber auch, dass damit eine Kapazitätserweiterung endgültig vom Tisch ist. Es ist unwahrscheinlich, dass der Betrieb mit zu wenig gefüllten Flugzeugen weiterhin erfolgt. Somit täte der Flughafen gut daran, von sich aus den Antrag zurückzuziehen. Aufgrund der Entwicklung hat sich jede noch so an den Haare herbeigezogene Begründung erledigt, da nun ausreichend Kapazitäten freigesetzt werden. Das Ministerium kann hier eigentlich nur mit vollständiger Ablehnung des Antrags reagieren. Alles andere wäre mit Recht und Gesetz nicht vereinbar.

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DUC statt DOC

Ich gehe inzwischen davon aus, dass die Verantwortlichen keine brauchbaren Gründe nennen können. Der OB gibt die Stadt Duisburg der lächerlich Preis, weil er statt auf Konsens auf Dreistigkeit setzt.
Bereits jetzt geht dies nach hinten los. Das Sören Link es nun mit der Merkel-Taktik versucht und sich auf keine Diskussionen einlässt ist ein Armutszeugnis.
Warum hat die Stadtspitze Angst vor einem Dialog?
Ein Schrottlet, also ein Ort, wo Ramsch, als hochwertige Markenware verhökert wird, brauchen wir ganz sicher nicht. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine Mehrheit der Bürger zustimmen sollte kämen diverse beteiligungspolitische und gerichtliche Verzögerungen hinzu.
Es gibt kein fundiertes Argument für ein DOC. Jedenfalls keines, was ehrliche Vorteile für Duisburg bringt. Wenn es diese gäbe, hätten OB und Co die doch sicherlich längst geäußert.
Wir brauchen eine gute Duisburger City (DUC) und kein DOC.
Spätestens bei der Verkehrsfrage in Hinblick auf Feinstaub und Stickoxide wird sich die Planung als nicht genehmigungsfähig herausstellen.

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Umweltschutz bei der Bahn Fehlanzeige

Die Bahncard 100 kostet 4190 Euro für die zweite Klasse bei Einmalzahlung für ein Jahr. Ist halt günstiger, als die anderen Optionen fürs Fernpendeln und ein ziemlicher Batzen Geld.

Wofür das Geld verschwendet wird, konnte ich beim Erhalt der neuen BC100 sehen.

Ein großer dicker schwarzer Umschlag mit einem Porto von 3,60 und einer völlig unnötigen Broschüre drin, die doch nur im Papiermüll landet.

Was soll das?

Die Bahn erzeugt hier unnötig Papiermüll und für den Transport auch noch Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide.

Soll das wirklich umweltfreundlich sein?

Umweltschutz fängt bereits bei so Kleinigkeiten an.
Kosteneffizienz ebenfalls.

Also nächste Mal lieber nur ein einfaches Schreiben und dafür dann die BC100 für nur 4185 Euro. Ich will jedenfalls nicht für Müll bezahlen.

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BMUB-PM: Umweltverträglichkeitsprüfungen sollen klarer und transparenter werden

Aus einer Pressemeldung des BMUB, die Umweltverträglichkeitsprüfung soll nun endlich leichter einsehbar werden, da man bald nicht mehr auf Öffnungszeiten angewiesen sein wird, die ja in Städten wie Duisburg strategisch so gelegt sind, dass der berufstätige Normalbürger gar nicht teilnehmen kann.

Kabinett beschließt Novelle des UVP-Gesetzes

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung beschlossen. Verbesserungen gibt es insbesondere bei der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bürgerinnen, Bürger und Verbände können die UVP-Unterlagen künftig über zentrale Internetportale des Bundes und der Länder einsehen. Gleichzeitig werden die Vorschriften des UVP-Gesetzes neu gegliedert und klarer gefasst. Dadurch wird eine Umgehung der UVP durch die sogenannte „Salamitaktik“ verhindert.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein wichtiges Instrument des Umweltschutzes und der Umweltvorsorge. Industrieanlagen (zum Beispiel Kraftwerke, Chemiefabriken und große Tierhaltungsanlagen) und Infrastrukturprojekte (zum Beispiel Autobahnen, Eisenbahnlinien oder Flughäfen) dürfen nur genehmigt werden, wenn die Umweltauswirkungen, die von dem Vorhaben ausgehen können, zuvor in einem systematischen Prüfverfahren ermittelt, beschrieben und bewertet worden sind. Wichtiger Bestandteil der UVP ist auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung.

Mit dem heute beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung werden das UVP-Gesetz und andere Vorschriften an die neuen europäischen Standards angepasst. Die neue Richtlinie sieht unter anderem Verbesserungen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Künftig soll die Information der Öffentlichkeit verstärkt auf elektronischem Wege erfolgen. Hierfür sollen im Bund und bei den Ländern jeweils zentrale Internetportale eingerichtet werden. Damit erhalten die Bürgerinnen, Bürger und Umweltverbände auf unkomplizierte Weise direkten Zugang zu den UVP-Unterlagen über das Internet. Darüber hinaus sollen die UVP-Vorschriften insgesamt vereinfacht, klarer und anwenderfreundlicher ausgestaltet werden. Die Novelle wurde deshalb auch in das Programm der Bundesregierung für bessere Rechtsetzung aufgenommen. Mit diesem Anspruch kommt der Gesetzentwurf einem dringenden Bedürfnis der Praxis nach.

Mit der Neufassung sollen zugleich bisherige Umgehungsmöglichkeiten durch die sogenannte „Salami-Taktik“ beseitigt werden. Bislang konnten Investoren einer UVP-Pflicht entgehen, indem sie ein großes Vorhaben in mehrere kleine Vorhaben aufteilten, die nacheinander zugelassen wurden. Mit dem neuen Gesetz soll auch in solchen Fällen künftig eine Umweltverträglichkeitsprüfung Pflicht sein. Wenn Bundestag und Bundesrat das Gesetz zeitnah verabschieden, können die Regelungen noch vor der Sommerpause in Kraft treten.

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Idee: Kühldecke zum Schlafen

Für den Winter gibt es eine elektrische Heizdecke, aber was ist eigentlich mit dem Sommer?
Im Sommer will Kühle, damit ich besser schlafe. Bei einer Klimaanlage verschwendet man viel Energie, um einen ganzen Raum zu kühlen. Gekühlt wird die Luft und indirekt damit der Mensch.

Aber warum den ganzen Raum kühlen, wenn es auch das Bett tut?

Sei es nun durch eine Matratze, welche gekühlt wird oder durch eine entsprechende Bettdecke. Natürlich sollte die Decke entweder einen gewissen Abstand haben oder so temperiert werden, dass es keine Probleme gibt, allerdings würde hier sicherlich nachhaltiger klimatisiert.

So etwas wäre zumindest eine Alternative zu Klimaanlagen.

Egal, ob man dies nun mit Peltier-Elementen realisiert oder Minikühlanlage neben dem Bett. Auf jeden Fall wäre der Energieverbrauch geringer. Nur mit der Luftfeuchtigkeit muss man aufpassen, da ja an kalter Oberfläche diese Feuchtigkeit kondensiert.

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Bemutterung der Autoindustrie durch die Politik

Die Autoindustrie braucht keinen Schutz, sondern einer Herausforderung. Etwas, was diese aus der Komfortzone führt. Fortschritt heißt Veränderung und nicht Konservativismus.

Was die Politik derzeit macht wird die Autokonzerne in den Untergang führen. Auf die gleiche weise, wie die Energiekonzerne die Energiewende verschliefen, geht es nun der Autoindustrie mit der Verkehrswende. Bereits jetzt liegen die deutschen Autobauer weit zurück und andere haben die Führung übernommen.

Bemutterung und Sorglospaket sind der Untergang für eine auf Innovation ausgelegte Ökonomie. So gesehen wäre Schulz zumindest die bessere Option, als Merkel, die lieber nichts ändert, statt den Wandel aktiv zu gestalten, sitzt sie lieber ihren Hintern platt und lässt Deutschland von Veränderungen überrollen.

Wer nicht aktiv gestaltet, wird passiv überrollt.

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Spruch zum Sonntag

Über die Pfade nachzudenken, welche man nicht gegangen ist hilft einem zu erkennen, welche man in Zukunft gehen sollte.

(Ulrich Scharfenort, 20.02.2016)

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